Vorbereitung einer Session

Grundsätzlich empfiehlt es sich eine Session gründlich vorzubereiten.

Das beginnt mit der Abfrage nach gesundheitlichen Einschränkungen (extrem wichtig bei unbekannten Spielpartnern!), Tagesform des/der Sub und nach benötigten Medikamenten fragen. Bei Asthmatikern oder Herzinfarktkandidaten lässt man sich das Asthma- oder Nitrospray aushändigen und stellt es NAH und JEDERZEIT griffbereit hin. Ebenso gibt es einige Medikamente, die pünktlich eingenommen werden müssen. Das fällt dann in Doms/Dommes Verantwortung! Am besten stellt man sich einen Wecker, unterbricht kurz (was auch immer) und reicht zu der entsprechenden Zeit Sub die Medikamente und Wasser.

Weiterhin sollte man alle Spielzeuge wie Schlaginstrumente, Seile, Ketten, Klammern, Manschetten etc bereit legen. Nichts ist abtörnender als wenn man mitten im Spiel unterbrechen muss um etwas zu suchen. Beim Bereitlegen alles kontrollieren ob es noch heil, sauber und sicher zu benutzen ist.

Bildquelle: SMoRuN

Ebenso sollte man Wasser, ein Süßgetränk wie Cola oder Brause oder ein isotonisches Getränk, Traubenzucker und/oder einen Energieriegel oder Schokolade und Salzstangen bereit legen. Bei einer Session wird viel geschwitzt und ungeheuer viel Energie verbrannt. Als aktiver Part muss man darauf achten, das Sub nicht dehydriert und der Blutzuckerspiegel nicht aus dem Gleichgewicht gerät, sonst wird Sub in besten Fall übel, im schlechtesten bewusstlos. Also Flüssigkeit und Kalorien/Kohlehydrate/Zucker zuführen wenn die Session länger dauert (über 1 Stunde).

Nun kommen wir zum Notfallplan.

Also immer Schere, Messer, Ersatzschlüssel für Schlösser oder Bolzenschneider hinlegen um jegliche Art der Fesselung schnell lösen zu können. Gründe dafür kann es viele geben, allein schon eine Panikattacke, die immer auftreten kann. Da hat man keine Zeit, das kunstvolle Bondage aufzuknoten, man zerschneidet das Seil! Auch wenn es arschteuer war, Subs Befindlichkeit geht vor! Bei einer Panikattacke bleibt man ruhig und überlegt. Befreit Sub, redet währenddessen ruhig mit ihm/ihr und nimmt am besten nach der Befreiung in den Arm. Bewährt hat sich, Sub mit dem Kopf an die Brust zu ziehen. Das ist etwas, dass wir alle aus unserer Säuglingszeit kennen, den Herzschlag. Das beruhigt automatisch fast immer.

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