Violet Wand

Zu deutsch violetter Stab

Spielzeug aus dem Bereich Elektrosex, Reizstrom.

Der Violet Wand besteht aus Glas und dient zur Verabreichung hochfrequenter Wechselströme mit sehr hoher Spannung und niedriger Stromstärke, indem das Gerät nah an den Körper gehalten wird. Der direkte Kontakt zur Haut kann zu leichten Verbrennungen führen, da sich das Glas bei der Anwendung erhitzt.

Die Violet Wand stammt aus der Medizin des frühen zwanzigsten Jahrhundert und erfreut sich bei Sammlern historischer Geräte großer Beliebtheit, da durch die Abgabe von UV-Strahlung ultra-violett erzeugt wird, macht es auch im BDSM großen Eindruck und der Effekt sieht toll aus.

Die von der Firma Tesla entwickelte Violet Wand darf niemals bei Menschen Anwendung finden, die einen Herzschrittmachern, Insulinpumpen oder ähnlichen elektrischen Implantaten tragen oder sonstige Herzerkrankungen aufweisen. Ebenso sollte man auf eine Anwendung oberhalb des Halses verzichten. Die Nutzung an Schleimhäuten ist potenziell gefährlich und insbesondere an den Augen generell abzulehnen. Bei längerer Verwendung an der gleichen Körperstelle kann es zu Rötungen und Verbrennungen des Gewebes kommen. Die Geräte können bei längerer Benutzung überhitzen, ihre Funken brennbare Flüssigkeiten entzünden. Die Geräte sind häufig nicht verpolungssicher, zur Erhöhung der Sicherheit kann ein Fehlerstromschutzschaltern bzw. ein Trenntransformator verwendet werden, aber beide Methoden sind mit massiven Restrisiken behaftet. Daher ist ein netzunabhängiger Betrieb auf Basis von Batterien oder Akkus dringend zu empfehlen. Bei Anwendung im Körperinnern besteht eine erhebliche Gefahr, dass die verwendete Glas-Sonde zerbricht.

Violet Wands erzeugen geringe Mengen ultravioletten Lichtes. Sie werden daher auch Ultraviolettstäbe genannt. Die im Inneren erzeugte UV-Strahlung wird weitgehend durch die Glaswand absorbiert und kann so keinen Sonnenbrand auf der Haut verursachen. Durch externe Vorentladungen an den Glaselektroden bilden sich geringe Mengen an Ozon und Stickoxide, sodass Ozon-Geruch entsteht.