water boarding

Zu deutsch Scheinertränken

Das zwangsweise Einflößen großer Mengen Wasser in Mund und Nase mit der Gefahr des Eindringens in die Luftröhre und die Lunge mit nachfolgendem Ertrinken ist als häufige Hinrichtungs- und Foltermethode nachgewiesen. Waterboarding in der technischen Definition der CIA unterscheidet sich davon zum einen durch ein Tuch oder Zellophan über Mund und Nase, durch das die Wirkung nicht das Eindringen von Wasser in die Atemorgane, sondern der erhöhte Atemwiderstand und der dadurch ausgelöste Würgereflex ist, und zum anderen durch das Brett (board), auf dem die betreffende Person mit dem Kopf niedriger als der Rest des Körpers fixiert wird. Diese beiden Merkmale lassen sich durch die Geschichte der Folter verfolgen.

Die ältesten Nachweise für die Anwendung eines Tuchs über Mund und Nase liegen unter der Bezeichnung tormento de toca für die Spanische Inquisition vor.

Eine beliebte Foltermethode der heutigen Geheimdienste, da es keine sichtbaren Spuren hinterlässt (weiße Folter). Die psychischen Folgen hingegen sind immens und sollten auch im SM nicht unterschätzt werden.

 

Ebenso hat waterboarding so seine Tücken wenn es nicht richtig praktiziert wird. Wenn z.B. kein Tuch benutzt wird oder man einfaches Untertauchen praktiziert. Wird Sub dabei ohnmächtig wird, setzt der Atemreflex sofort ein und es kommt Wasser in die Lunge. Im schlechtesten Fall ertrinkt Sub! Auch kann von eingedrungenem Wasser eine Lungenentzündung ausgelöst werden.