BDSM

Abkürzung für Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism. BDSM ist eine Sammelbezeichnung für eine Gruppe miteinander verwandter Sexualpräferenzen, die oft unschärfer auch als Sadomasochismus (kurz: SM oder Sado-Maso) bezeichnet werden.

Der Begriff umfasst eine Gruppe von Verhaltensweisen, zu denen unter anderem Dominanz und Unterwerfung, spielerische Bestrafung, Lustschmerz oder Fesselungsspiele gehören, welche für die Personen häufig auch im Zusammenhang mit ihrem sexuellen Erleben eine Bedeutung haben.

Safeword

 

Zu deutsch Sicherheitswort

Egal, ob man gerade einen neuen Partner hat, oder auch schon mit einem Menschen eng vertraut ist. Zu einem verantwortungsbewussten Umgang im Sadomasochismus laut SSC, gehört das sogenannte “Safeword” immer dazu.

Es wird vor einem SM-Spiel ein Safeword vereinbart, mit dem der passive Part des Spiels die Session jederzeit abbrechen kann, falls er den Anforderungen psychisch oder physisch nicht gewachsen ist.

Verbreitet ist auch der Ampelcode als Safeword:

  • grün – ruhig etwas härter
  • gelb – genauso weiter
  • rot  – sofort stopp

Mit dem Ampel-Safeword wird zwar dem passiven Part eine Art “Steuerung” ermöglicht, die seine passive Rolle in Frage stellt, trotzdem sollte man gerade bei den ersten SM-Sessions mit einem neuen Partner nicht auf das Safeword verzichten.

In längerfristigen Partnerschaften kennen die Spieler ihre Neigungen und die des Partners immer besser und das Safeword verliert an Bedeutung, aber gänzlich darauf zu verzichten ist trotzdem nicht immer empfehlenswert.

Andererseits kann ein Safeword auch den dominanten Part in falsche Sicherheit wiegen. Zumindest wenn er/sie sich völlig darauf verlässt, dass Sub es schon nutzen wird. Denn beim “Fliegen” oder wenn Sub im “Space” ist, ist Sub NICHT in der Lage, sein/ihr Safeword zu nutzen. Von daher, bitte nicht auf die Anwendung des Safewords verlassen. Lieber ein Mal nach fragen bei Sub, als zu überspielen und/oder einen Absturz zu riskieren.