Sadomasochisten

Allgemeine Bezeichnung für Mitglieder einer sexuellen Minderheit, die neben dem “normalen” Sex eine Erregung aus Spielen mit Machtgefälle und Schmerzen beziehen.

Diese Bedeutung und der Begriff “sadomasochistische Subkultur” hat sich erst in den letzten Jahren durch Sadomasochisten selbst, sowie durch die Arbeiten von Soziologen (z.B. die “Trierer Studie” von Wetzstein und anderen) herausgebildet. Auch heute gelten Sadomasochisten in der breiten Gesellschaft oft als pervers oder “abnormal”, doch ist festzustellen, dass der Begriff weitaus weniger negativ behaftet ist, wie noch vor 20 Jahren. Moderne Medien und ein immer mehr aufgeklärtes Denken hat zu einer zunehmenden Akzeptanz des Sadomasochismus in der Mitte der Gesellschaft geführt.

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