Trampling

Zu deutsch trampeln

Als Trampling wird im BDSM-Kontext eine Spielart bezeichnet, bei der sich die aktiv-dominante Person auf den Körper der passiv-devoten Person stellt und ggfs. auch darauf umher geht.

Ob die Füsse der aktiven Person beim Trampling nackt oder mit speziellem Schuhwerk bekleidet sind, ob sie schmutzig oder sauber sind, ob die Füße während des Tramplings barfuß, mit Nylon Baumwolle oder Latex bekleidet sind, ist abhängig von den Vorlieben der Beteiligten. Ebenso kann der Lustgewinn des Tramplings aus ganz verschiedenen Aspekten bestehen. Manche Passive genießen hauptsächlich den Anblick der nackten Füße und Beine aus der Perspektive des Untenliegenden und vielleicht auch, die Gelegenheit, der Femdom dabei ungestraft unter den Rock sehen zu können. Dazu kommt das Gefühl des drückenden Gewichts des Aktiven auf dem Brustkörper oder anderen Körperteilen. Häufig wird Trampling mit CBT (Cock and Ball Torture) verknüpft, so dass während dem Gehen auf dem Körper des Passiven vom Gehenden bewusst Schmerzen in den Genitalien verursacht werden, zum Beispiel durch das Bohren der HighHeel Absätze in den Hodensack.

Je nach körperlicher Konstitution des aktiven Trampling-Parts kommt es zu unterschiedlich intensiven Empfindungen beim Passiven, die vom entsprechenden Schuhwerk noch verstärkt werden kann.

Durch die physisch überhöhte Position des Oberen und das Benutzen des Untenliegenden als „Läufer“ beziehungsweise als „Bettvorleger“ gewinnt das Trampling einen weiteren zentralen Aspekt, der vor allem für eine dominant beziehungsweise devot veranlagte Person reizvoll sein dürfte.

Abzugrenzen ist das Trampling vom Crushing (engl. Zerquetschen), bei dem der aktive Part absichtlich diverse Gegenstände, zum Beispiel rohe Eier, vor den Augen des Passiven zertritt. Beide Praktiken können als Form der Dominanzgeste interpretiert werden, wobei das Crushing eindeutig einen destruktiven Aspekt beinhaltet, der beim Trampling nicht unbedingt vordergründig ist.

Transvestit

Als Transvestit bezeichnet man sowohl einen Mann, der Frauenkleidung träge, als auch eine Frau, die Männerkleidung trägt. Dabei ist der Beweggrund der gleiche, sie tragen die Kleidung des anderen Geschlechts, um ihrem innerlichen, wahren Geschlecht Ausdruck zu verleihen. Transvestiten fühlen sich also als Gefangene eines anderen Geschlechts im eigenen Körper. Transvestismus kommt sowohl bei Homosexuellen wie auch bei Heterosexuellen vor, ist somit unabhängig von der sexuellen Orientierung.

Der Begriff Transvestit, bzw. Transvestismus stammt von Mangnus Hirschfeld, der diesen Begriff 1910 prägte. Er definierte alle Menschen als Transvestiten, die gerne die Kleidung des jeweils anderen Geschlechts tragen, aus dem Wunsch heraus das andere Geschlecht so genau wie möglich nachzuahmen und sich auch so zu verhalten und zu fühlen. Heute trifft diese Beschreibung am ehesten auf die Transgender zu.

Transvestiten zählen zu den Cross Dressern. Das sind all jene, die Kleidung des anderen Geschlechts tragen, also Transvestiten, DWTs, Dragqueens und Dragkings und Travestiekünstler. Ein männlicher Transvestit ist nicht zwangsläufig ein DWT (Damenwäscheträger) und grenzt sich von diesen auch ab. Bei DWTs geht es meist darum Wäsche des weiblichen Geschlechts, versteckt unter der Alltagskleidung zu tragen. Transvestiten stehen zu ihrer Neigung und zeigen mit ihrer Kleidung, zu welchem Geschlecht sie gehören wollen.

Ebenfalls gibt es eine klar Abgrenzung zwischen Transvestit und Dragqueen bzw. Dragking. Dragqueen und Dragking stellen auf übertriebene Weise das andere Geschlecht nach. Zum Teil auch aus dem Wunsch heraus wirklich das Geschlecht zu wechseln.

Bei der Travestie wird in einer kunstvollen Form die Rolle des anderen Geschlechts gespielt und öffentlich zur Schau gestellt. Hier dient das Tragen der Kleidung des anderen Geschlechts zum Ausdruck der Kunst und hat nicht den Wunsch des Geschlechtswechsels im Hintergrund.

Im BDSM finden Transvestiten viele Freunde. Besonders bei Femdoms sind sie für die erzwungene Feminisierung sehr beliebt. Viele Transvestiten möchten gerne die klassische (hier natürlich übertriebene) Rolle der unterworfenen submissiven Frau einnehmen. Die Rolle der Frau wird hier gerne eingenommen, weil sie die submissive Rolle nicht mit ihrer Männlichkeit vereinbaren können.

Sehr gerne werden Transvestiten bei Rollenspielen einbezogen. Dabei wird der Transvestit in der Regel zur Nutte erzogen und hat sich auch dementsprechend zu kleiden. Er wird dann vorgeführt und häufig von einer ganzen Gruppe Männern missbraucht.

Trichophilie

Haarfetischmus

Betroffene Personen werden durch menschliches Haar sexuell stimuliert.

Es kann hier um das Kopfhaar, das Körperhaar oder auch das Schamhaar oder Achselhaar gehen.
Haarfetischisten zeigen folgende Symptome:

sexuelle Erregbarkeit durch Haare, abnormale Beschäftigung mit Haaren, sexuelle Fantasien über Haare,
sexuelle Triebhaftigkeit nach Haaren, sexuelles Interesse und das vorwiegend auf Haare fixiert ist.

Wie bei allen Fetischen ist auch hier die Ursache nicht wissenschaftlich geklärt, vermutet werden auch hier Veranlagung und Kindheitserlebnisse als Auslöser.