Top

Zu deutsch oben

Bezeichnung aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum für den aktiven, dominanten BDSM Partner in einem Spiel.

Den passiven Part in einem Spiel nennt man auch Bottom, der in der Sadomasoszene das Gegenteil des Tops verkörpert. Top und Bottom bilden zusammen die verbreitete Grundkonstellation für BDSM Sexspiele und Lebensformen. Top (und Bottom) können dabei alle Geschlechter verkörpern.

Top drop

Absturz des aktiven Parts im BDSM

Nicht nur der/die  Sub, auch der Dom muss zurück aus dem schönsten Topspace auf den Boden der Tatsachen kommen. Er muss die Macht, die der Sub ihm die letzten Stunden geliehen hat, wieder abgeben. Der Topdrop-Effekt ist ein Stimmungsabfall nach dem Hoch der Dominanz in einer BDSM Session. Der Dom / FemDom erfährt einen Anstieg der Wohlfühl-Hormone, wenn er sich an BDSM-Praktiken beteiligt. Es kann ein Tief folgen, wenn die Sitzung abgeschlossen ist. Für einige Dominante führt der Rückgang der Emotionen auch zu Schuldgefühlen in Bezug auf ihre Handlungen.

Topdrop

Engl. Ausdruck für Depressionen oder Schuldgefühle des Aktiven, die nach einem Spiel auftreten können, auch wenn dieses Spiel an sich eigentlich erfolgreich war.

Der Topdrop-Effekt ist ein Stimmungsabfall nach dem Höhepunkt der Dominanz. Der Dom / Domme erlebt in einer  BDSM Session einen Anstieg der Wohlfühlhormone. Es kann ein Tief folgen, wenn die Sitzung abgeschlossen ist. Bei einigen Dominanten bringt der Rückgang der Emotionen auch Schuldgefühle bezüglich ihrer Handlungen hervor.

topping from the bottom

Zu deutsch führen von unten

Englische Bezeichnung für das Verhalten eines Subs, der durch sein Verhalten eine bestimmte Reaktion des Doms erreichen will. Also das Provozieren von z.B. Strafen zur eigenen Luststeigerung. Da es sich hierbei um eine Umkehr der ursprünglichen Spielidee handelt, ist dieses Verhalten für ein Spiel ungeeignet. Ein/e erfahrene/r Dom/me durchschaut das Verhalten des/der Sub und findet ins Spiel zurück.