Spanischer Reiter

Der Spanische Reiter ist ein keilförmiger Holzblock, auf dem der Bottom mit gespreizten Beinen gesetzt wird. Bei manchen Spanischen Reitern wird sogar die spitze Kante zusätzlich mit Metallzacken versehen um die Qualen weiter zu erhöhen. Die Füße des Bottoms berühren den Boden nicht, so dass das gesamte Gewicht auf der spitzen Kante aufliegt. Mit der Zeit entstehen dem Gefolterten unsägliche Schmerzen. Um den Schmerz zu steigern, werden dem Bottom gerne auch noch zusätzliche Gewichte an den Füßen befestigt

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Seinen Namen hat der Spanische Reiter (auch Spanischer Bock genannt) aus der Zeit er Inquisition. Zu dieser Zeit wurde der Bock als Folterinstrument eingesetzt um „die Wahrheit“ heraus zu pressen. Unabhängig von der Spanischen Inquisition wurde der Spanische Reiter auch im fernen Japan und China eingesetzt.

Dem Spanischen Reiter sehr ähnlich ist der sogenannte Strafesel. Dieser besteht einfach aus zwei spitzwinklig aneinander befestigten Brettern. Seinen Namen hat der Strafesel, da gerne ein Eselskopf aus Stroh auf die Holzbretter gesetzt wurde, um den Bestraften zusätzlich zu demütigen.

Bei der Benutzung eines Spanischen Reiters, sollte der Bottom niemals alleine gelassen werden. Besonders wenn die spitze Kante nicht gepolstert oder verbreitert ist oder sogar mit Metallkanten versehen ist, können ernsthafte Verletzungen entstehen durch zu lange Sitzen.

Spanking

Zu deutsch hauen, verhauen

Spanking bezeichnet das Schlagen auf das bekleidete oder entblößte Gesäß; im weiteren Sinne auch auf benachbarte Körperteile wie die Oberschenkel, den Rücken oder äußere Geschlechtsorgane.

Die Schläge erfolgen mit der flachen Hand oder mit einem Gegenstand, etwa Rohrstock, Peitsche, Birkenrute, Teppichklopfer, Haarbürste, Paddle, Martinet, Tawse oder ähnliche.

Im Englischen steht der Begriff spanking ursprünglich und weiterhin für die an Schulen (in den USA) und im häuslichen Bereich in der Kindererziehung regelmäßig praktizierte Form einer Körperstrafe. Er fungiert dabei umgangssprachlich oft als Oberbegriff für diverse auf dem Gesäß ausgeführte Bestrafungsarten wie Caning, Paddling, Switching, Flogging und andere Synonyme. Davon abgeleitet wird von Spanking auch als einvernehmliche Sexualpraktik („erotisches Spanking“) gesprochen.

Im deutschen Sprachraum wird unter Spanking nur Letzteres verstanden, während für die Züchtigung in der Kindererziehung die Bezeichnung „Prügelstrafe“ und zahlreiche umgangssprachliche Begriffe wie „versohlen“ in Gebrauch sind. Der Begriff Spanking fand in den 1990er Jahren über das Usenet und das World Wide Web rasch Einzug in den Sprachgebrauch von deutschsprachigen Anhängern dieser Sexualpraktik.

Auch das englische Verb to spank wird in der Umgangssprache der Subkultur gelegentlich eingedeutscht verwendet („Ich möchte mal wieder gespankt werden.“) sowie weitere Begriffe der Szene wie Spanko (Kurzform von Spankophiler oder Spanking-Fetischist), Spanker und Spankee.

Härtere Formen des Spanking im Bereich BDSM benennt man auch als Flagellantismus.

Spekulum

Das Speculum ist ein medizinisches Gerät zum Spreizen der Vagina bzw. des Anus (Gynäkologie).

Es kommt oft bei Kinikspielen, Doktorspielen im BDSM vor, beispielsweise bei peinlichen Untersuchungen, Reinigungen oder Ähnlichem.
Es besteht aus Stahl, ist in der Größe verstellbar und hält eine Körperöffnung mittels Feststellschraube dauerhaft geöffnet.

Das Vaginalspekulum hat 2 Spreizarme (nach oben und unten), das Analspekulum 3 Spreizarme.

Spielbeziehung

Eine Spielbeziehung im BDSM Kontext kann fast jede Form von Beziehung sein, die nicht darauf ausgelegt ist einen gemeinsamen Alltag zu leben. Es sagt weder etwas über die Qualität noch über die Tiefe der Beziehung aus. Man trifft man sich meist nur zum Ausleben von BDSM und jeder kehrt dann in sein eigenes Leben zurück.

Natürlich gibt es auch hier viele verschiedene Möglichkeiten und Facetten, wie so eine Spielbeziehung abläuft. Doch das alles ist immer Absprache zwischen den Beteiligten.