Podophilie

Liebe zum Fuß oder Fußfetischismus

Wie der Name Fußfetischmus (oder Podophilie) schon nahe legt, geht es hier im die Liebe zu Füßen, der Behandlung von Füßen oder um Fußbekleidung. Was genau der Fußfetisch für den einzelnen ausmacht, ist breit gefächert. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Grob lässt sich der Fußfetisch aber in drei große Bereiche unterteilen.

1. Fußbehandlung
Bei der Fußbehandlung geht es um die Praktiken, mit denen Füße behandelt werden oder wie der Fußliebhaber von Füßen behandelt wird. Der devote Fußfetischist wird vom dominanten Part dazu gezwungen, dessen Füße sauber zu lecken, an den Zehen zu lutschen, dient als Ablage für die die Füße oder wird den Füßen bestiegen (das sogenannte Trampling). Alle diese Praktiken können hier sowohl mit nackten, als auch mit bekleideten Füßen statt finden.
Dominante Fußfetischisten behandeln Füße durch Kitzelfolter oder genießen den Anblick von gefesselten Füßen. Hier geht der Fußfetisch Hand in Hand mit Bondage

2. Fußteile
Bei dieser Speziellen Form des Fußfetisch geht es um die einzelnen Teiles des Fußes. Jeder liebt hier einen anderen, bestimmten Teil des Fußes. Am häufigsten findet man Liebhaber von Zehen oder der Fußsohlen. Auch hier gibt es weitere Unterschiede was mit den geliebten Fußteilen gemacht werden soll. Der eine liebt es an den Zehen zu lutschen, ein Anderer möchte einfach nur nackte oder speziell bekleidete Füße ansehen oder dran riechen und wieder andere wollen durch Fußteile befriedigt werden (Footjob oder Toejob).
Bei der Frage, ob die Füße sauber oder möglichst dreckig und ungepflegt seien sollen, scheiden sich die Geister der Fußfetischisten.

3. Fußbekleidung
Bei dieser Unterart des Fußfetisch geht es den Podophilen rein um die Fußbekleidung. Jeder bevorzugt hier andere Materialien, Formen oder Schmuck. Die Vorlieben können von Strümpfen, Söckchen, Nylons und bestimmten Schuhen (Schuhfetisch) bis zu speziellem Fußschmuck reichen.
Auch bei der Vorliebe für Fußbekleidung gibt es starke Unterschiede, wodurch genau die Erregung ausgelöst wird. Manchem reicht schon das bloße Betrachten der bekleideten Füße, Andere lieben den Geruch, das Berühren, dran Lecken oder Lutschen.

Pompoir

Auch “Kuss der Kleopatra” genannt.

Pompoir ist die Sextechnik, bei der der Mann nur durch den weiblichen PC-Muskel (Beckenboden) zum Orgasmus gebracht wird. Pompoir ist so ziemlich das höchste erotische Kunststück, dass einer Frau gelingen kann.

Diese Technik erfordert viel Übung und es gibt nur sehr wenige Frauen, die diese beherschen.

Ponygirl/boy

Die passiven Mitspieler bei Ponyspielen werden Ponyboy oder Ponygirl, je nach Geschlecht, genannt.

Das Ponygirl ist dabei die verbreitetere Variante. Das Ponygirl erfährt eine Dressur und erlernt den Bewegungsablauf und das Verhalten eines Pferdes oder Ponys. Unterstützt wird diese Art des Petplay durch aufwendige Kostüme und Accessoires, die denen der realen Pferdewelt nachempfunden sind und auf den menschlichen Körper angepasst wurden. Bis hin zur Kutsche, vor die das “Pony” gespannt werden kann ist alles denkbar.

Vor allem in den USA gibt es eingeschworenen Gruppen, die diese Art des Fetischplay in der Gemeinschaft und in authentischen Umgebungen wie Farmen und Bauernhöfen ausleben.

Zaumzeug und Pferdekostüme für Ponyspiele sind im Fachhandel für Männer und Frauen verfügbar, aber meist Spezialanfertigungen in kleiner Stückzahl.

Ponyplay

Zu deutsch Ponyspiele, lateinisch Equus Eroticus

Ponyplay ist eine Form der Petgames.

Der Bottom wird hier wie ein Pferd “kostümiert” und auch als solches behandelt.

Der/die Sub nimmt hierbei die Rolle eines Pferdes oder Ponys ein und der dominante Part die des Reiters, des Dressurleiters oder Kutscher.
Ziel ist es, den oder die Sub (Ponyboy oder Ponygirl) zu einem perfekten Pony zu erziehen.

Dressurspiele sind hierbei zum Beispiel aus dem Zirkus abgeleitet.

Oft werden aufwendige Kostüme verwendet, um dem passiven Part auch das Aussehen eines Pferdes oder Ponys zu geben. Im Handel gibt es viel Zubehör für diese Spielart. Von Schuhen mit Hufeisen bis hin zu Ponykutschen ist alles zu haben. Die sogenannten Ponygirls werden aufwendig wie bei einer Parade geschmückt und tragen ein komplettes, angefertigtes Kopfgeschirr