Kink

Das Wort “Kink” kommt aus dem Englischen, dort ist es eine Substantivierung des Adjektivs “kinky” welches sich mit abartig, pervers oder verdreht übersetzen lässt. Kink ist demnach “Perversion” oder “Abart”.

In der BDSM Community wird Kink als Gattungsbegriff für Spielarten oder sexuelle Präferenzen verwendet. Dort ist der Begriff positiv besetzt, die ursprünglich teilweise negative, kritische Verwendung wird absichtlich ironisch invertiert.

Kink-Shaming

Kink-Shaming beschreibt die Abwertung einer Person aufgrund ihrer sexuellen Vorlieben. Etwa weil sie sexuell erregt wird, wenn sie eine bestimmte Kleidung trägt oder gefesselt wird, also einen Kink hat. Kink-Shaming findet zum Beispiel statt, wenn die Art wie eine Person ihre Sexualität auslebt als Grund angeführt wird, dass sie ein schlechter Mensch, inkompetent oder nicht bei Sinnen sei.

Auch innerhalb der BDSM-Gemeinschaft ist die Abwertung bestimmter Praktiken ein verbreitetes Problem. Insbesondere über Kinks wie Ageplay oder Rapeplay, Formen der Lebensgestaltung wie TPE (Total-Power-Exchange) oder Fetische wie die Vorliebe für Exkremente herrschen heftige Kontroversen bis hin zu kollektiver Ablehnung.

 

Kitzelfolter

Englisch tickle torture

Die Kitzelfolter ist eine aus dem Mittelalter übernommene Foltermethode als eine Spielart im BDSM.

Der/die Sub wird dabei gefesselt und fixiert, bevor der/die Top mit dem Kitzeln beginnt.

Bei Freunden dieser Spielart führt das unentwegte Kitzeln zu einer Erregung der besonderen Art.

Kitzelfolter und Kitzelspiele sind kein Schmerzspiel, bringen den/die gekitzelte/n aber dennoch an seine körperliche und psychische Grenze.