Koffer-Dom

Eine negative Beschreibung für meist männliche Tops, die ja oftmals verheiratet sind und somit meist nicht besuchbar. Sie tragen ihr “Equipment” in einem Koffer mit sich herum. Wird auch als abfällige Bezeichnung, für einen Dom benutzt der im BDSM Club mit einem großen Rollkoffer erscheint, um sein Spielzeug zu transportieren.

Koffer-Domse

Ebenso eine negative Beschreibung für gewerbliche Dominas ohne eigenes Studio und ohne dauerhafte Tätigkeit am selben Ort.

Unterstellt wird, dass “Koffer-Domsen” ständig weiterreisen müssen, da ihre Gäste sie kein zweites Mal buchen wollen.

Konditionierung

Passive Partner in einer D/s Beziehungsform werden konditioniert. Sie bekommen ein bestimmtes Verhalten anerzogen. Ganz nach den Bedürfnissen des aktiven Partners. Das wird durch Strafe und Belohnung erreicht. In wieweit Strafe und/oder Belohnung eingesetzt wird, ist abhängig von der Beziehungsform. Hier kommt es auf den Einzelfall an.

Am Anfang wird einvernehmlich abgesprochen, wann es zu einer Strafe oder zu einer Belohnung kommt. Der aktive Partner klärt (im Normalfall) im Groben den passiven auf und fragt nach seiner Akzeptanz.
Unerfahrene devote Partner, wissen oft nicht, worauf sie sich einlassen, wenn es um eine strenge Beziehungsform handelt. Der dominante Partner muss in diesen Fällen, genau aufklären. Was im vollen Ausmaße geschehen sollte. In manchen Fällen wird nicht ausreichend aufgeklärt.

Bei einer gesunden Konditionierung achtet der dominante Part genau auf den devoten. Seine Fürsorge und Verantwortung, dem devoten Partner gegenüber, sollte immer im Vordergrund stehen.

Wenn bei dem dominanten Part seine Bedürfnisse im Vordergrund stehen, kommt es auf Dauer nicht selten zu psychischen oder physischen Schädigungen des devoten Parts. Das kann in harten TPE oder DEBRIS Beziehungen, Versklavung, oder ähnlichen Beziehungsformen geschehen.

Konsens

Eine Grundlage aller Handlungen im BDSM Bereich ist, dass alle Beteiligten mit dem, was geschieht, einverstanden sind. Vor einer Session musst du dir mit deinem Partner einig sein, was für ihn und dich in Ordnung ist, was gemacht werden darf und wo die Grenzen liegen.