Födophilie

Ein aus der Medizin stammender Ausdruck für die besondere Vorliebe eines Menschen für körperliche Unzulänglichkeiten oder Entstellungen an anderen Personen.

Durch das Betrachten oder Berühren kommt es hierbei zu eigener sexueller Erregung.

Födophilie ist eine besondere Art des Fetischismus und beschreibt zum Beispiel die Vorliebe für Narben, dicke Waden, krumme Arme oder sonstige, außergewöhnliche körperliche Merkmale.

Folienbondage

Besondere Form der Fesselspiele: Die Fesselung erfolgt durch das einwickeln mit Frischhaltefolie oder Klarsichtfolie. Die Einwickelung erfolgt im Stehen von Kopf bis Fuß bei angelegten Gliedmaßen.

Der/die gefesselte ist danach durch die Folie oder Löcher darin berührungsempfindlich und entwickelt eine wohltuende Wärme innerhalb seines Konkons aus PVC.

Bei strenger Wickelung ist es fast unmöglich, sich aus dieser Hülle selbst zu befreien. Der Zustand wird als extrem beengend empfunden und eine Schere aus dem Verbandskasten sollte für den Notfall bereit liegen.

Das Einwickeln des Kopfes birgt Erstickungsgefahr und auf eine ausreichende Luftzufuhr sollte unbedingt geachtet werden.

Das Fesseln mit der Folie erfolgt in mehreren, sich überlappenden Schichten. Das Reißen der Folie stellt kein Problem dar. Die Folie haftet auf der Fläche sehr gut und ein neues Ansetzen der nächsten Bahn ist ganz einfach.

Je straffer und faltenfreier die Bahnen aufgetragen werden, je beengender und strammer wird die Fesselung.

Food play

Hiermit werden alle Spiele bezeichnet, die in irgendeiner Form mit Essen (engl. Food) zu tun haben.

Bekannt sind bestimmte Fetische wie Crushing, wobei die FemDom Früchte mit ihren Stiefeln zerquetscht. Der Sub, fast immer männlich in dieser Spielform, wird durch Geräusche und vor allem den Anblick sexuell stimuliert.

Auch das menschliche Buffet, bei dem eine nackte Sub (in der Regel weiblich) auf einem Tisch mit “Häppchen” garniert wird ist auf BDSM Partys eine beliebte Dekoration und ein besonderes Erlebnis für die Gäste.

Natürlich sind Spiele mit Essen moralisch immer umstritten, aber hier doch eher harmlos. Den Ausspruch: “Mit Essen spielt man nicht!” sollte man hier nicht zu eng auslegen.

Foot job

Zu deutsch Fußarbeit

Als Footjob wird das Stimuliern des männlichen Gliedes mit den Füssen bezeichnet.

Geübte Frauen in dieser Praktik schaffen es leicht, die Erregung bis zum Höhepunkt des Mannes zu steigern.
Der Penis wird dabei meist zwischen die Füße geklemmt und durch Auf- und Abbewegungen erregt.

Der Footjob ist vor allem bei Fußfetischisten verbreitet und beliebt, auch außerhalb der BDSM-Szene. Die Füße können dabei barfuß, bestrumpft oder auch beschuht sein, je nach Vorliebe des Mannes.