Flagellant/in

Abgeleitet vom lateinischen “flagellum” (=Peitsche oder Geißel).

Stammt aus dem Mittelalter und bezeichnete Menschen, die durch Selbstgeißelung oder Selbstpeitschung ihre Sünden büßen wollten.
Ebenso war die öffentliche Geißelung (auch stäupen genannt) aber auch eine Leibesstrafe z.B. für Ehebrecherinnen und Prostituierte.

Im BDSM werden damit die Masochisten bezeichnet, die sich die Auspeitschung, Geißelung (Schläge mit dem Flogger), Spanking oder Schläge mit dem Rohrstock (caning) wünschen, weil es ihnen Befriedigung bringt.

Der Flagellant bevorzugt die strenge, “englische Erziehung” wobei für ihn Ausführung, Art und Intensität der Schläge zentrale Elemente sind. Die sogenannte “Flagellation” wird hier als Strafe inszeniert und erlebt.

Flaschenzug

In vielen SM-Clubs sind Flaschenzüge fest an der Decke montiert.

Er ist entweder mechanisch oder elektrisch betrieben und erleichtert alle Spiele mit “Aufhängungen”. Bondagespiele mit gefesselten Personen werden durch das Spiel am Flaschenzug erweitert und zur Fixierung und oder Zurschaustellung und Präsentation des/der Sub benutzt.
Durch das sogenannte Aufhängen erfährt der passive Part die gewünschte Hilflosigkeit und erfährt das Ausgeliefertsein perfekt inszeniert.

Auch das fesseln mit dem Kopf nach unten bietet beiden Spielern neue Dimensionen. Es ist jedoch stets darauf zu achten, dass Blutstau oder Abschnürungen Gefahren für den Gefesselten darstellen.

Durch die Technik des mechanischen Flaschenzuges ist es auch für eine FemDom keine große Anstrengung auch einen “schweren” Sub hochzuziehen.