Fickmaschine

Die Fickmaschine ist ein elektrisch betriebener, sich vor und zurück bewegender Dildo, der es ermöglicht den/die Sub über einen beliebigen Zeitraum zu ficken. Dies geschieht anal oder vaginal, je nach Belieben. Fickmaschinen gibt es in vielen Varianten. Von “Marke Eigenbau” bis hin zu technisch und optisch ausgereiften Modellen ist alles zu haben.

Moderne Geräte verfügen über eine stufenlos-regelbare Geschwindigkeit und gleichzeitige Vibrationen. Der Dildo ist auswechselbar und wird je nach benötigter Größe aufgeschraubt.

Schon in den 90er Jahren waren Fickmaschinen im Handel erhältlich. Heute gibt es viele Anbieter die verschiedenste Formen herstellen. Oft sind die Fickmaschinen auch Module komplexer BDSM-Möbel und variabel einsetzbar.

Figging

Das wohl bekannteste Tunnelspiel neben Brennnesseln.

Hierbei wird ein Stück Ingwerwurzel entweder zum Plug geschnitzt oder als Zäpfchen verabreicht und rektal eingeführt. Die ätherischen Öle der Ingwerwurzel führen zu einem fast sofortigen und anhaltenden Wärme- und Schmerzreiz („Brennen“) an dieser Stelle.

Figging ist zwar schmerzhaft, aber im Gegensatz zu mechanisch verursachten Reizen (z. B. durch Fisting) ohne Verletzungsgefahr, denn die Hitze und das Brennen sind nur gefühlt und von kurzer Dauer. Figging kann als demütigende Form der Körperstrafe empfunden werden; als solche ist die Praktik für BDSM-Spiele reizvoll, u. a. auch zur Intensivierung der Schmerzen bei einer gleichzeitigen Züchtigung des Gesäßes. Zum anderen hat Figging den Nebeneffekt, die Durchblutung der Geschlechtsorgane zu erhöhen, sodass die sexuelle Lust gesteigert und Orgasmen verstärkt werden können.

Die Wirkung des Ingwers baut sich innerhalb von etwa zwei bis fünf Minuten zu ihrem Höhepunkt auf und hält dann, auch nachdem der Ingwer wieder entfernt wurde, zwischen etwa 20 und 30 Minuten, im Extremfall einige Stunden an.

Neben der Einführung in den Anus können frisch geschälte Ingwer Stücke, bzw. aus den gepressten Saft, je nach Vorliebe auch zur Reizung der Vagina (bzw. der Schamlippen und der Klitoris) oder der Eichel des Penis verwendet werden. Die Stärke und die Art der Wirkung von Ingwer Saft hängt von der Höhe der verabreichten Dosis ab und kann zudem durch die Dauer der Anwendung gesteigert oder variiert werden. In kleiner Dosis und einmal aufgetragen, wirkt Ingwer Saft in den meisten Fällen orgasmusfördernd. Bei höheren Dosen oder längerer Einwirkdauer wird die Lust zwar gesteigert, der Orgasmus jedoch für eine Weile unterbunden.

Es empfiehlt sich, die Hände, die in Berührung mit dem geschälten Ingwer gekommen sind, gründlich mit Seife zu waschen und den Kontakt mit den Augen zu vermeiden.

Finalgon

Eine medizinische Salbe zur äusseren Anwendung bei Muskelverspannungen. Rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Finalgon hat eine extrem wärmende Wirkung und fördert damit die Durchblutung und den Stoffwechsel bis tief in die Muskulatur.
Im BDSM wird diese Salbe oft zweckentfremdet und im Genitalbereich verstrichen.

Die Wirkung ist dabei heiß bis sehr schmerzhaft und einmal eingesalbt ist ein Abbruch nicht mehr möglich.
Daher zählt die Anwendung von Finalgon zu den Tunnelspielen. Auch das schnelle Abwaschen verschafft kaum Linderung, da Finalgon schnell in die Haut einzieht.

Von einer unbedarften Verwendung kann nur abgeraten werden. Wer Finalgon im BDSM einsetzen möchte, sollte dies vorher an einer kleinen Stelle z.B. am Bein oder Arm im Selbstversuch testen, damit er die Wirkung kennenlernt und einschätzen kann.
Ebenso sollte es man bei Sub vorher an einer kleinen Hautstelle testen, da es durchaus auch zu allergischen Reaktionen bei Finalgon kommen kann.

Fisting

Auch Faustfick

Fisting ist das Einführen der ganzen Hand (Faust) in die Scheide (Vaginal-Fisting) oder After (Anal-Fisting) des/der Sub.

Hierbei ist es besonders wichtig sehr viel Gleitmittel zu verwenden und sich sehr viel Zeit zu lassen (nicht unter unnötigen Druck setzen!). Ein Vorgang, der viel Gefühl und Übung erfordert, um die betroffene Muskulatur genügend zu lockern.

Statt der geballten Faust verwenden Fortgeschrittene auch oft den Fuß (footing). Der Schließmuskel kann mit viel Übung sehr geweitet werden. Der Muskel wird bei regelmäßiger “Dehnung” immer mehr geweitet und das Eindringen wird von Session zu Session leichter. Eine bleibende Muskelerschlaffung (und spätere Inkontinenz) ist dabei aber fast immer die Folge.