Fesselbett

In fast jeder SM-Location steht das sogenannte Fesselbett.

Es zeichnet sich dadurch aus, dass rund um die Liegefläche Haken und Ösen zur Fixierung des/der Sub angebracht sind. Fesselbetten sind oft ein Eigenbau nach individuellen Bedürfnissen, werden aber auch verziert und aufwendig von SM-Möbelbauern auf speziellen Wunsch angefertigt.
Oft sind Fesselbetten aus Platzgründen auch mit Käfigen und oder Bondagerahmen gekoppelt.

Im privaten Bereich werde oft auch “Multifunktionsbetten” verwendet, bei denen dem Besucher die SM-Funktionen auf den ersten Blick verborgen bleiben.

Fesselmanschetten

Wenn die Fesselung schnell erzeugt werden soll, sind Hand- und Fußmanschetten optimal. Diese aus Leder, Gummi oder Imitaten gefertigten Fesseln haben eine Schnalle, durch welche die Fesseln fest fixiert werden können. Zusätzlich haben diese Fesseln meistens einen großen D-Ring. An diesem können anschließend Seile, Karabinerhaken oder Ketten befestigt werden. Fesselmanschetten haben zusätzlich den großen Vorteil, dass sie sich nicht enger ziehen, anders als Seile, wo sich bei falscher Handhabung schonmal eine Schlinge fester ziehen kann.

Fesselsack

Der Fesselsack besteht aus Stoff, Leinen, Leder oder auch Gummi.

Es handelt sich um einen großen Beutel, in dem der/die Sub gefangen gehalten werden kann. Der Sack ist oben verschließbar und verfügt über eine Schlaufe zur Aufhängung.

Fesselsäcke werde zur Aufbewahrung oder Langzeitfesselung verwendet. Da der/die “Gefangene” sich innerhalb des Beutels relativ bewegen kann, eignet sich der Beutel auch für eine längere Anwendung, da es im Gegensatz zu normalen Fesselungen nicht zu Abschnürungen von Körperteilen kommen kann. Auch die gleichzeitig vorhandene Blindheit des Gefangenen kann dabei als reizvoll empfunden werden. Natürlich ist Erstickungsgefahr gegeben, wenn der Sack nicht über geeignete Luftlöcher verfügt, also Augen auf bei der Auswahl.

Fesselspiele

Unter den Sammelbegriff Fesselspiele fallen alle Praktiken, bei denen der aktive Part den passiven in irgendeiner weise fixiert, mit Seilen, Ketten oder Schnallen.

Der passive Part soll damit in eine ruhige, ausgelieferte Stellung gebracht werden und erfährt Hilflosigkeit und Ohnmacht. Das Fesseln ist eine Grund-Praktik und oft die Ausgangsstellung für andere, weitere BDSM Behandlungen. Das Fesselspiel wird auch als Bondage bezeichnet.

Fesselspiele sind auch ohne gelebten Masochismus für devote Männer und Frauen interessant. Die Variationen beim Fesseln sind unzählbar und extrem vielseitig.

In vielen BDSM Beziehungen waren die anfänglichen “Fesselspielchen” der Auslöser für ihre weitere Entwicklung. Fesseln kann man einfach und ohne Schmerzen umsetzen, die notwendigen Hilfsmittel sind in jedem Haushalt verfügbar und Fesselspiele gibt es auch in vielen Partnerschaften, die mit BDSM ansonsten nichts zu tun haben.

Eine eigene Form des Fesselns ist das Bondage. Auch hierbei gibt es verschieden Varianten, wie Freestyle, Western, Shibari und Kinbaku.