Dragqueen

Eine Dragqueen trägt meist sehr weibliche Kleidung, kunstvolles Make up, Schuhe mit hohen Absätzen und ausladende Perücken. Dragqueens sind vornehmlich in der Schwulenszene der Großstädte zu finden. Bei politischen Umzügen und Festen wie dem in vielen Großstädten stattfindenden Christopher Street Day treten Dragqueens auch für die szenefremde Bevölkerung in Erscheinung. Eine Dragqueen spielt ihre Rolle nicht nur um aufzufallen, sondern versucht, die Rollenbilder „Mann“ und „Frau“ durch Übertreibung ad absurdum zu führen. Das Gegenteil nennt man Dragking

Dreilochstute

Auch Dreilochsklavin

Die sogenannte Dreilochstute ist eine weibliche Sub, die sowohl für oralen, als auch vaginalen und analen Geschlechtsverkehr ausgebildet ist. Sie wird von ihrer Herrschaft benutzt oder bei Rollenspielen mit mehreren Personen auch zur Benutzung freigegeben. Auch die gleichzeitige Benutzung von mehr als einer Person ist hierbei eine übliche Spielvariante.

Dresscode

Zu deutsch Kleiderordnung

Auf vielen Partys und anderen Veranstaltungen wird die Erfüllungen einer bestimmten Kleidervorschrift vom Veranstalter verlangt (z.B. Fetisch wie Lack, Leder Latex oder schwarze Kleidung etc.). Personen, die sich nicht an den Dresscode halten, wird der Einlass verwehrt.

Dies wird oft gemacht um “falsche” Besucher fern zu halten und die Partygesellschaft vor den sogenannten “Spannern” zu schützen. Außerdem legt der Veranstalter Wert auf eine angenehme Atmosphäre unter auch optisch Gleichgesinnten. Menschen außerhalb des jeweiligen Dresscodes würden damit als störend empfunden. Schließlich möchte man auf derartigen Partys verständlicherweise “unter sich” sein und sich von anderen auch sichtbar abgrenzen.

Drop

Drop = Engl. Ausdruck für Depressionen oder Schuldgefühle, die nach einer Session auftreten können, auch wenn diese an sich erfolgreich war.

Die Symptome eines Drop stellen sich im Allgemeinen innerhalb von 24-72 Stunden nach einer intensiven Session ein, in Folge einer Endorphine und Adrenalin Spitze, die üblicherweise mit dem Sub- bzw. Top-Space in Verbindung gebracht wird, und führen somit zu einem “Absturz” mit Symptomen, die an Depressionen erinnern, darunter:

• Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, sich an Details zu erinnern und Entscheidungen zu treffen
• Müdigkeit und verminderte Energie
• Schuldgefühle, Wertlosigkeit und/oder Hilflosigkeit
• Gefühle der Hoffnungslosigkeit und/oder des Pessimismus
• Schlaflosigkeit, frühmorgendliches Wachsein oder übermäßiges Schlafen
• Reizbarkeit, Unruhe
• Verlust des Interesses an Aktivitäten oder Hobbys, die einmal angenehm waren, einschließlich Sex
• Übermäßiges Essen oder Appetitlosigkeit
• Anhaltende Schmerzen, Kopfschmerzen, Krämpfe oder Verdauungsprobleme, die auch bei der Behandlung nicht nachlassen
• Anhaltende traurige, ängstliche oder “leere” Gefühle
• Selbstmordgedanken, Suizidversuche

Die Schwere des Drop und der Symptome, wenn sie auftreten, variieren stark zwischen denen, die sie erleben.

Wenn die Symptome nicht innerhalb von sieben Tagen verschwinden, sollte man sich um professionelle Hilfe bemühen.