Doktorspiele

Diese sind nicht nur aus der SM-Szene bekannt. Fast jeder Mensch hat sie schon in der Kindheit probiert.

Jeder Sexshop bietet erotische Krankenschwester-Outfits in weiß, meist aus Lack oder Latex.

Im SM Bereich wird diese Abwandlung auch als “weißer Bereich” bezeichnet. Er umfasst alle Klinikspiele mit typischer Kleidung und Atmosphäre. Während der “weiße Bereich” im BDSM auch die schmerzhaften und unangenehmen Behandlungen in der Sexklinik enthält, meint die allgemeine Bezeichnung Doktorspiele eher die harmlose Variante als Variation für Stinos. Das Doktorspiel ist ein Rollenspiel, in dem ein Partner die aktive Rolle des Arztes oder der Krankenschwester übernimmt, wobei der andere Partner als Patient untersucht und behandelt wird.

Echter Kliniksex, bzw, Klinikerotik im weißen Bereich ist entweder ein teures Hobby oder es bieten sich nur wenige wirklich gut ausgestattete gewerbliche SM-Studios bzw Mietlocations als Spielmöglichkeit an. Wer sich in diesem Bereich zuhause fühlt, hat es mittlerweile schwer eine gute Adresse zu finden.

Gerade der Klinikbereich enthält viele Gefahren, sowohl Verletzungsrisiken als auch Infektionsrisiken.
“Augen auf!” bei der Wahl Deiner/s Frau/Herrn Doktor!

Dom

Dom ist die Abkürzung für dominant, meint aber nicht zwangsläufig immer eine Domina. In der BDSM Szene werden als Dom alle diejenigen Charaktere bezeichnet, die Gewalt über die Person und die sexuelle Selbstbestimmung eines anderen übernehmen. Dieser andere, wird als  Sub oder auch als Sklave bezeichnet.

Doms können sowohl männlich als auch weiblich sein und ihnen obliegt eine gewaltige Verantwortung für das Wohlergehen ihrer Untergebenen. Doms lassen sich immer wieder Szenarien und Situationen einfallen um ihre Subs zu erniedrigen.

Dom/me

Abkürzung für Dominus = Hausherr oder Domina = Hausherrin

Dominante Personen sind die beherrschenden Partner in D/S Spielen, bzw. D/S-Lifestyle-Partnerschaften.

Im allgemeinen ist ist mit der Abkürzung “Dom” die FemDom/Domme, Mistress oder Herrin, bzw. der Herr, Meister oder Master gemeint. Der oder die Dom/me führt, lenkt und bestimmt den Verlauf des Rollenspiels in seiner Art und Weise. Im Machtgefälle der BDSM Spiele hat der oder die Dom das “Zepter in der Hand” und ist anderen Beteiligten gegenüber weisungsbefugt oder verfügt sogar über das körperliche Züchtigungsrecht. Allerdings trägt Dom natürlich auch die Verantwortung für seine Untergebenen. Wohlbefinden und Gesundheit stehen dabei immer an erster Stelle.

Domina

Herrin des Hauses

Domina war ursprünglich die römische Bezeichnung für eine Hausherrin bzw. die Vorsteherin eines Stiftes oder Klosters.

Heute wird die Bezeichnung Domina in aller Regel für Frauen verwendet, die gegen Entgelt sadistische und dominante Praktiken (vgl. Femdom) anbieten. Im Englischen ist in dem Fall die Bezeichnung Dominatrix häufiger.

Laut Prostitutionsgesetz gilt die Tätigkeit von Dominas als Prostitution, obwohl sie in der Regel keinen Geschlechtsverkehr mit ihren Kunden praktizieren. In den letzten Jahren hat sich aber auch hier viel verändert. In der nicht-kommerziellen BDSM-Subkultur ist der Begriff Domina unüblich. Eine Frau mit dominanten Neigungen wird hier als FemDom, umgangssprachlich auch als Domse oder Domme bezeichnet. Vielfach stellen dominante Frauen Titel wie Herrin, Madame, Mistress oder Lady ihrem Namen voran.