Blasenspülung

Eine Anwendung aus dem medizinischen Bereich, die nur bei extremeren Klinikerotikern durchgeführt wird.

Bei einer Blasenspülung werden grundsätzlich medizinische Flüssigkeiten zur Reinigung der Blase und Behandlungen von Krankheiten gespritzt.
Die Zufuhr der Flüssigkeiten erfolgt dabei durch einen 3-Wege.Katheter und es besteht, selbst bei fachgerechter Durchführung ein hohes Infektionsrisiko beim Patienten. Eine Blasenspülung wird in der Medizin nur durchgeführt, wenn es wirklich notwendig ist. Eine Patienteneinwilligung ist nötig.

Bei Klinikspielen ist es wichtig aber vor allem auf die Qualifikation des “Doktors” zu achten und auf die hygienischen Verhältnisse der Umgebung. Da diese im normalen Umfeld absolut nicht gegeben sind, ist von dieser Praktik dringend abzuraten.

blind date

So bezeichnet man eine Verabredung mit sexuellen Absichten zwischen zwei Menschen, die sich real bisher nicht begegnet sind. Der Kontakt wurde über einen Chatraum oder eine Kontaktanzeige im Internet oder einer Zeitung hergestellt.

Grundsätzlich sind Blind Dates in der BDSM Szene vor allem für die weiblich/passiven Personen ein Risiko. Es ist also immer ratsam, sich bei einem Treffen mit dem “Unbekanntem” abzusichern und sich “covern” zu lassen. Auch ein Treffen an einem öffentlichen Ort, wie zum Beispiel in einem Café reduziert das Risiko erheblich. Den Rest sollte der gesunde Menschenverstand besorgen, nicht alles muss im ersten Treffen passieren! BDSM ist komplizierter und anspruchsvoller als die “schnelle Nummer” im Hotelzimmer.

Bloodgames

Hierunter fallen alle Praktiken mit Blut, also mit blutenden Wunden. In den meisten SM-Spielen kommt es dazu nicht. Zu groß ist die erhöhte Verletzungsgefahr und die Übertragung von Krankheiten ist dabei leicht möglich.Nur in Ausnahmefällen sind solche Praktiken von SM´lern gewünscht. Im harten Sadomasobereich unter erfahrenen BDSMlern kommt es aber natürlich im Eifer des Gefechts auch mal zu einer kleinen Stelle aufgeplatzter Haut, das ist durchaus vertretbar.

Starkes bluten kommt aber nur bei den sogenannten Cutting-Praktiken vor, welche doch eher selten gewünscht sind.

Kleine Verletzungen bei härteren Spielen kann es natürlich immer mal geben, aber sind diese nicht die Absicht und fallen damit auch nicht unter Blutspiele.

Im allgemeinem ist dem Anfänger von solchen Praktiken immer abzuraten.

Auch wird oft der Begriff “Bloodsports” synonym verwendet.

Blowjob

Aus dem englischen: Blow: Blasen und Job: Aufgabe. Oralverkehr mit einem Mann, nicht BDSM-spezifisch und allgemein gebräuchlich.

Der Blowjob bezeichnet das Umschließen des erigierten Penis mit dem Mund. Der Orgasmus wird dabei durch Reiben und lecken herbeigeführt und eigentlich wird eher durch Saugen ein Unterdruck erzeugt, statt das “geblasen” wird.

Der Blowjob ist auch im Gaybereich vertreten und dient oft auch nur als Vorspiel für den Akt, um das männliche Glied in seine versteifte Form zu bringen.