Analdehnung

Analdehnung bezeichnet eine verbreitete sexuelle Praktik, bei der der Afterschließmuskel geweitet wird. Die Analdehnung wird durch das Einführen von diversen unterschiedlich großen Gegenständen in den Anus des passiven Partners erzielt (zum Beispiel Dildos oder Analspreizer/Spekula), mit den Fingern oder Händen des aktiven Partners erreicht.

Sinnvollerweise unter Verwendung von ausreichend viel Gleitmittel.
Das Ziel der Analdehnung kann entweder das spätere Einführen der Faust sein, beim sogenannten Fisting, oder sogar bis zum Einführen des Fußes, den “Footing”.

Oder sie wird als Selbstzweck praktiziert, da einige Menschen das kontinuierliche Weiten des Schließmuskels als lustvoll empfinden. Bei Männern geht es hierbei hauptsächlich um die Stimulanz der Prostata und den dadurch erzielten Lustgewinn.

Allerdings sollte man sich hierbei über mögliche Spätfolgen wie Inkontinenz im klaren sein.

Analverkehr

Eine sexuelle Praktik, bei dem der Penis in den Anus eingeführt wird. Anogenitaler Geschlechtsverkehr wird sowohl zwischen hetero- als auch homosexuellen Partnern praktiziert. Sowohl für den aktiven wie für den passiven (empfangenden) Partner kann der Analverkehr lustvoll sein, Männer wie Frauen können durch anale Stimulation zum Orgasmus kommen.

Anästhetika

Mittel aus der Medizin, umgangssprachlich: Betäubungsmittel

Man unterscheidet “äußere Anwendung” wie zum Beispiel Salben und intravenös gespritzte Mittel.

Während die Ersteren im Regelfall harmlos sind, handelt es sich bei den spritzbaren Mitteln immer um verschreibungspflichtige Medikament mit für den Laien  Nebenwirkungen.

Im verantwortungsbewussten BDSM kommen derartige Mittel natürlich nicht vor, trotzdem ist es in letzter Zeit in Mode gekommen, auch Betäubungsmittel zu spritzen.

In Mode gekommen ist vor allem das Verabreichen von Procain. Das Verabreichen von Procain ist trotzdem eine schwere Straftat.Fast nur Männer mit einer erheblich erhöhten Risikobereitschaft lassen sich derart behandeln.

Wer seine Gesundheit liebt, wird sich kaum nur für den kleinen Kick, ein Nervengift spritzen lassen – und das auch noch von einer Person, deren Kompetenz er überhaupt nicht einschätzen kann. Zudem führt die Verwendung von Procain schnell zur Abhängigkeit!

Die Verwendung von Procain von nicht legitimierten Personen ist ein Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz und wird als Straftat geahndet (schwere Körperverletzung).