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Schon BDSMer - oder liebst Du noch?

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Je mehr ich durch die ganzen BDSM Portale gehe und  mir so die Profile ansehe, desto mehr Zweifel ich an Liebe und BDSM können zusammengehören.  In Profilen wird zu 95 % oder auch mehr vom Herrn, Dom, Sir, Sub, Herrin oder was immer gesprochen, das Wort "Partner" fällt eher selten und bei den Kontaktanzeigen wird was zum "spielen" gesucht.

Wie oft beobachtet man hier Spielbeziehungen gesucht werden aber nicht der Partner, durch den man durch alle Lebenslagen geht und den man schon gar nicht seinen Eltern vorstellt oder den vorhandenen Kindern.

Ist es fast unmöglich jemanden zu finden der auf allen Beziehungsebenen passt und BDSM das i-Tüpfelchen ist?

 

 

Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 29. Juli 2021 12:42
VelvetSteel, Bibbi und maria gefällt das
maria

Tja, deshalb beantworte ich die meisten Anschreiben nicht mehr. Ich bin kein Spielzeug! Und suche jemanden mit dem ich mir zumindest auch eine Freizeit Beziehung vorstellen könnte. Das Berühmte abseits der Bettkante *g*

AntwortZitat
Veröffentlicht : 29. Juli 2021 13:49
VelvetSteel und exceptional gefällt das

Natürlich ist es schwieriger jemanden zu finden, der in allen Lebensbereichen kompatibel ist, als "nur" jemanden, der sexuell kompatibel ist. Unter anderem deshalb sind ja Poly-Beziehungen so stark im Kommen, weil sie erlauben, verschiedene Aspekte der eigenen Persönlichkeit mit verschiedenen Partnern auszuleben, anstatt dass "der eine" Partner gleich quasi perfekt sein oder man selbst fast zwangsweise Kompromisse eingehen muss.

Aber genauso natürlich sind einfach nicht alle Leute poly und für diejenigen die es nicht sind, bleibt es halt nur, sich "den einen" "perfekt-genug"-en Partner zu suchen. Oder man verzichtet auf einige Aspekte von Beziehungen - nicht jeder braucht eine solche - und hat "nur" eine Form von Beziehung, ob das nun eine BDSM-Spielbeziehung oder eine Vanilla-Beziehung ohne BDSM ist, ist ja egal, solange man akzeptiert, dass man den anderen Teil halt nicht "braucht".

Wobei ich bei mir sagen muss, dass für mich DS primär eine Beziehungsform ist, weniger etwas, was ich "im Bett" mache. Und als monogam veranlagter Mensch, muss da halt am Partner einiges für mich passen. Das bedeutet aber nicht, dass diese Partnerin eben nicht "Sub" ist. Was spricht denn dagegen, dass ich mit meiner Sub an meiner Seite durch alle Lebenslagen gehe? Sie ist ja eine Partnerin - nur eben in einer Partnerschaft abseits von Augenhöhe.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 29. Juli 2021 16:17
LadyFera gefällt das
Hirsch
Veröffentlicht von: @foren-moderator

Je mehr ich durch die ganzen BDSM Portale gehe und  mir so die Profile ansehe, desto mehr Zweifel ich an Liebe und BDSM können zusammengehören.  In Profilen wird zu 95 % oder auch mehr vom Herrn, Dom, Sir, Sub, Herrin oder was immer gesprochen, das Wort "Partner" fällt eher selten und bei den Kontaktanzeigen wird was zum "spielen" gesucht.

Wie oft beobachtet man hier Spielbeziehungen gesucht werden aber nicht der Partner, durch den man durch alle Lebenslagen geht und den man schon gar nicht seinen Eltern vorstellt oder den vorhandenen Kindern.

Ist es fast unmöglich jemanden zu finden der auf allen Beziehungsebenen passt und BDSM das i-Tüpfelchen ist?

Ich denke die Suche von Bdsm-Spielbeziehung ist heute eher die Ablösung der Suche früher nach OneNightStands. Wie früher will man keine feste Beziehung eingehen. Sucht nur den Ausgleich eines Defizits.

Wenn sich etwas längeres ergibt, oder durchgestanden wird, kommt durch das gegenseitige Anpassen, die Abhängigkeit und durch bestätigtes Vertrauen in der Regel auch die Liebe. Egal ob Vanilla, Bdsm, oder früher "arrangierte Ehe" .

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 29. Juli 2021 17:59
Moon-Beast gefällt das

@Foren-Moderator

 

Es ist ja sogar so, dass man angepflaumt wird "was bist Du denn für einer", wenn man etwas Festes sucht für Alltag, Freizeit, Lieben, Lachen, Weinen und BDSM eine von vielen Facetten für einen ist.

Das habe ich oft genug selbst erlebt. Deshalb suchen mein Sternenjuwel und ich nicht mehr aktiv.

Ich/Wir wollen jemanden im Team haben für alles und zum 24/7 Pferde stehlen, lach.

 

PS: Polyamor kann auch feste Partnerschaft mit Verbindlichkeit, Verbundenheit und Treue bedeuten, aber das übersteigt den Horizont der meisten ..... Kirche und gesellschaftliche Sitten prägen halt die meisten .....

AntwortZitat
Veröffentlicht : 30. Juli 2021 12:10
Tamara

Polyamor kann auch feste Partnerschaft mit Verbindlichkeit, Verbundenheit und Treue bedeuten, aber das übersteigt den Horizont der meisten .....

Nein, das liegt einfach an den inflationären Gebrauch dieser Begriffe bei der Partnersuche im Internet. Oft wird damit ein Seitensprung umschrieben, denn wer möchte schon einen Partner der seine Frau/Freundin betrügt?

Polyamor ist genauso wie Offene-Beziehung deshalb negativ kontiert.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 31. Juli 2021 06:24
VelvetSteel und Susanne gefällt das

Gibt's alternativ eine seriöse  Bezeichnung für Polyamor ?

Begriffe werden öfters negativ vergewaltigt. Neoliberal von den Linken, obwohl neoliberal eine andere, seriöse Bedeutung hat. Querdenker und Freigeist wird von den Rechten missbraucht obwohl Freigeister weder links noch rechts sind sondern unabhängig und eher liberal verortet sind. Freisinn mag man als Liberaler auch nicht mehr verwenden .....

PS: Die Auswahl hier bei Beziehungsstatus ist nicht gross. Hier müsste man selbst definieren können.

Auch eine offene Beziehung ist eine feste Beziehung. Gängige Begrifflichkeiten sind oft fad, da nicht eindeutig. Polyamore müssten i. d. R. feste Beziehung(en) angeben. Muss ich gleich mal bei mir ändern.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 31. Juli 2021 11:47
Bibbi

Bei einer offenen Beziehung würde ich gerne auch die Frau/Freundin sprechen wollen. Nur wegen der klaren Verhältnisse *g*  

AntwortZitat
Veröffentlicht : 31. Juli 2021 12:17

Im JC bin ich damals aus der Polyamor-Gruppe ausgetreten, da mehrheitlich alle Fremdgänger waren oder sie polyamor nur auf Sex bezogen.

Und die BDSM-Gruppen hab ich auch verlassen dort - unterwandert von Swingern und reduziert von BDSMler nur noch auf Spielbeziehungen, BDSM und Sex ......

Polyamor ist auch nicht swingen sondern hat viel mit Vertrauen und Treue zu tun, sonst könnte man von offener Beziehung reden. Polyamor ist ein festes, geschlossenes Beziehungsgebilde. Aber egal .... ist eine unendliche Diskussion.

Hier ist es auch ...... Der Foren-Mod hat schon recht.

Ich finde erst kommt die passende Chemie, die Gemeinsamkeit, die Alltagskompatibilität, die Seelennähe und dann kommt BDSM ... Aber ich bin von vorgestern und daher nicht repräsentativ.

Bei Status 'offene Beziehung' gehen bei mir als jemand, der was Festes sucht/gesucht hat, die Alarmleuchten an.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 31. Juli 2021 12:50

Ich finde erst kommt die passende Chemie, die Gemeinsamkeit, die Alltagskompatibilität, die Seelennähe und dann kommt BDSM ... Aber ich bin von vorgestern und daher nicht repräsentativ.

Bei Status 'offene Beziehung' gehen bei mir als jemand, der was Festes sucht/gesucht hat, die Alarmleuchten an.

Oh Wunder, ich stimme mal mit @Der_alte_Fuchs überein, wenn auch nicht unbedingt in seiner Reihenfolge *fg*. Und bitte nicht bös sein, aber für mich gibt es kein Polyamore bei dem nicht irgendeiner der Beteiligten, irgendwo auf der Strecke bleibt.

Ich würde es genauso machen/sehen wie @Bibbi. Bei offenen Beziehungen/Ployamore-Beziehungen mit jedem "Partner" unter vier Augen sprechen, ob das wirklich so ok ist.

@Foren-Moderator,

Ich denke die Allermeisten wünschen sich sowas wie eine feste Beziehung/Partnerschaft (nur eben mit BDSM. In welcher Gewichtung liegt an jedem selbst), haben aber keine Hoffnung mehr den/die Partner*in kennen zu lernen wo beides funktioniert/vorhanden ist, deshalb suchen sie nach "Spielbeziehungen". Auch glaube ich, dass die Allermeisten keine Hardcore-, und/oder 24/7- BDSM-Beziehung suchen.(Außer in ihrer Fantasie). Es fängt stark und voller Enthusiasmus an - und so peu à peu läst es nach. Das 24/7 ist den Allermeisten im Realen nämlich viel zu anstrengend. :-D  

Achja...soll ich jetzt aus dem Nähkästchen plaudern, dass es sehr wohl geht einen Partner zu finden, wo Beides: BDSM/DS und Partnerschaft funktioniert?! Wie @Der_alte_Fuchs schon geschrieben hat: Gemeinsamkeiten, Seelennähe und Alltagskompatiblität sind die Voraussetzungen dafür das soetwas wie 24/7-DS überhaupt funktioniert.

Bitte beachten, ich schrieb "soetwas wie". Denn dieses "Soetwas" beinhaltet eben nicht das nur einer das Sagen hat und der andere kuscht, sondern ist verdammt harte Arbeit, von Beiden, viel reden, reden und nochmals reden.

Ich schreibe hier im Forum, und meinem Profil, von Katja als "meine Besitzerin", ja. Aber nicht weil sie es von mir verlangt, sondern weil es meine Art von Respekt ihr gegenüber ist. Wir sprechen uns im Alltag auch nur mit Vornamen oder Kosenamen an. Nur wenn sie sauer ist, ich einen Fehler gemacht habe oder sie eine "Session" starten möchte, heiße ich anders. (nicht Jugendfrei)   

Ohne angeben-, oder Katja auf einen Sockel stellen zu wollen...Ich hatte, -als Katja und ich zusammen kamen-, eine pathologische Essstörung und Magersucht. Aber Katja hat es geschafft mich innerhalb der letzten sieben Monate soweit zu beeinflussen, dass sich meine Essstörung stark gebessert hat, ja, ich habe wegen ihr schon zwei Pfund zugenommen. Und das hatte so gar nichts mit SM oder D/S zu tun. Das war partnerschaftliche Fürsorge!

Ebenso bin ich auch für Katja da, ohne wenn und aber, wenn sie mich braucht. Das ist gelebte Partnerschaft. In unserer ureigenen D/S-Beziehung gibt es klare, (in Nächtelangen Gesprächen ausgearbeitete), Regeln, die es uns erlauben in besonderen Lebenslagen / Situationen, unsere "D/S-Rollenverteilung" auszusetzten / zu pausieren. Das klappt ganz hervorragend.

Aber auch nur, weil wir voneinander wissen, wie die Andere tickt.

Zum Schluss, ich für meinen Teil würde nicht (mehr), nach einer "Spielbeziehung" suchen. Weil für mich heute BDSM/D/S erst dann überhaupt möglich sind, wenn gleichzeitig eine Beziehung die auf Zuneigung und Liebe basiert, existiert.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 5. August 2021 18:12
TSSami und samdocas gefällt das

Nach einigen Spielbeziehungen, durchaus im polyamoren Umfeld, hatte ich den Wunsch mein BDSM in den ruhigen Hafen einer Beziehung zu steuern. Und siehe da, der Beziehungsaspekt abseits von D/s und SM stand plötzlich im Vordergrund - die alltäglichen Gemeinsamkeiten, dass Lebensgefühl und die passenden Wertvorstellungen.

Nicht einfach zu finden und umso mehr weiß man den Partner zu schätzen!

Es mag für so manche wie Hohn klingen, die schon länger im BDSM Umfeld suchen, das eine Spielbeziehung zu finden für mich nicht das Problem war. Zumal ich oft lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach genommen habe. Dass ich Kompromisse eingegangen bin, die jetzt ein Ausschlusskriterium für mich sind. Einen Lebenspartner zu finden, wo es auch noch im BDSM passt, ein mühseliger Weg und man braucht einen lagen Atem. Schön, wenn der Kollege Zufall einen zur Hilfe kommt *g*  

Bei meiner Suche ist mir schon aufgefallen, dass es eine sehr große Fraktion von weiblichen Subs gibt, die eine Beziehung zur zentralen Bedingung machen. Hier reicht dann nicht das klassische Dom sucht Sub und ein jeder wäre gut beraten, sich auch Online als passender Beziehungspartner zu präsentieren.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 6. August 2021 09:19
VelvetSteel gefällt das

Ich lebe und liebe monogam - und das auch im BDSM Bezug.
Ich teile nicht (es sei denn es ist kurzfristig zum Bsp. in einem Swinger abgesprochen) und halte nichts von Affairen oder Spielbeziehungen nebenher.

Wenn mein Partner mich auch in Richtung BDSM glücklich macht - warum sollte ich dann nach mehr suchen?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 6. August 2021 16:59
Bibbi gefällt das

Ich hatte einen Partner, mit dem SM perfekt passte. Lieder verstarb er. Danach versuchte ich es mit Spielbeziehungen. Die machten mich eher unglücklich. Ich kam mir mehr oder weniger vor wie eine Gummipuppe (die holt man auch nur bei Bedarf hervor) oder einen  kostenlose Hure. Doch das bin ICH nicht. 

Daher verzichte ich lieber, oder spiele mal unverbindlich auf Events. Für echten SM brauche ich einen festen, verbindlichen Partner über die Bettkante hinaus. Ich mache niemanden zu meiner Priorität, für den ich nur einen  Option bin. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 7. August 2021 17:41

War schon immer schlecht in Mathe. Wahrscheinlichkeitsrechnung hab ich geschwänzt. So aus dem Bauch raus... Die Chancen jemanden zu finden, den man liebt UND von dem man geliebt wird sind nicht eh groß,+ ü50 gering,+ bdsm kompatibel fast null. 

Ich hatte das riesige Glück einmal...damit ist es wohl aufgebraucht. Bleibt Null. 

Aber man lebt ja weiter und man macht halt das beste daraus. Und wenn unterm Strich Unverbindliches, Kurzzeitiges, Spielerisches übrig bleibt, dann nimmt man eben das. Wenn es klar ist und mit dem gebührenden Respekt geschieht, finde ich es nicht verwerflich. 

Schlimmer ist jedoch, dass ich bei jungen Menschen den Trend sehe, gar nicht erst etwas Verbindliches zu suchen. Keiner will mehr Verantwortung für jemanden oder etwas übernehmen. Austauschbar, schnell verfügbar, unkompliziert und nicht belastend. Und am besten jederzeit kündbar und mit updates. Jobs, Autos, Handys und Menschen. 

Als jemand der genau andersherum gepolt ist, der absolute Horror. 

Ich wäre gerne noch einmal Mitte 20, aber definitiv nicht heutzutage. 

G.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. August 2021 19:00
Hirsch gefällt das
Hirsch
Veröffentlicht von: @guardian

 Die Chancen jemanden zu finden, den man liebt UND von dem man geliebt wird sind nicht eh groß,+ ü50 gering,+ bdsm kompatibel fast null. 

Ich hatte das riesige Glück einmal...damit ist es wohl aufgebraucht. Bleibt Null. 

Aber man lebt ja weiter und man macht halt das beste daraus. Und wenn unterm Strich Unverbindliches, Kurzzeitiges, Spielerisches übrig bleibt, dann nimmt man eben das. Wenn es klar ist und mit dem gebührenden Respekt geschieht, finde ich es nicht verwerflich.

Ich denke die Problematik liegt einmal darin, dass wir heute unabhängier sind, was das Materielle angeht. Deshalb kann man auch ohne festen Partner relativ gut leben und sich deshalb auch schnell wieder trennen, wenn was gerade nicht angenehm ist. Also eine Partnerschaft kostet doch viel Energie. Vielleicht wie eine Dampfmaschine, ohne Feuer gibts keinen Dampf. Es muss zuerst Liebe ausgesendet werden, damit diese von jemandem reflektiert werden kann. Diese zuerst in sich zu finden ist persönliche Einstellungssache. Zudem fängt man bei jeder neuen Beziehung vertrauensmässig wieder bei Null an.

Wenn einem das Bdsm sehr wichtig ist, wird sich das zur Beziehung passende Bdsm automatisch einstellen und entwickeln. Aber eben nur Schritt für Schritt. Wer zu grosse Schritte wagt fällt und muss sich wieder aufrichten.

Schlussendlich denke ich, ist es einfacher den passenden Partner in der Gemüsetheke des Einkaufscenter zu finden, oder sonst wo um die Ecke, zB. in einem Tanzlokal, für mich in der Regel beim Schwimmen im Rhein, als hier im Internet, wo dann doch meist grössere Distanzen einer längeren Beziehung dann im Weg stehen.

grafik
AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. August 2021 09:52
 

Schlussendlich denke ich, ist es einfacher den passenden Partner in der Gemüsetheke des Einkaufscenter zu finden, oder sonst wo um die Ecke, zB. in einem Tanzlokal, für mich in der Regel beim Schwimmen im Rhein, als hier im Internet, 

grafik

@Hirsch. Bin ich, was das Kennenlernen angeht, bei dir. Leicht ist das dennoch nicht. Angesichts des Geschlechterkampfes kannste da draußen für ein Türaufhalten oder ein Kompliment schon schräg angeschaut werden. Egal Fakt ist, das Internet kann ein Lächeln und Augenkontakt nicht ersetzen. Zu viele spielen Rollen, tragen Masken, sind Avatare im Netz. 

Dabei aber jemand zu finden, der in meine Sexualität passt, halt ich eben für unwahrscheinlich. Und eine Entwicklung von Vanilla zu Bdsm, während der Partnerschaft,  halte ich für ebenso unwahrscheinlich.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. August 2021 10:40
Hirsch

Klar ist es nicht leicht. Das war das Leben noch nie!

Einen fixfertigen Partner gibts wohl nur im Kinofilm.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. August 2021 10:50
FrankI
Veröffentlicht von: @guardian

 

Dabei aber jemand zu finden, der in meine Sexualität passt, halt ich eben für unwahrscheinlich. Und eine Entwicklung von Vanilla zu Bdsm, während der Partnerschaft,  halte ich für ebenso unwahrscheinlich.

Also den 100% passenden Partner wird es nicht geben , wenn man aber einen Partner findet wo das Grundgerüst stimmt , kann man da recht gut drauf aufbauen. Gerade was das BDSM angeht, es ist ein so großer Bereich, da muss man doch sowieso sein eigenes Bzw. das gemeinsame finden. In jeder Beziehung müssen Kompromisse gemacht werden damit es funktioniert. 

Vor meiner jetzigen Beziehung hatte ich über fast 3 Jahre diverse Spielbeziehungen, jemand für eine Spielbeziehung zu finden fiel mir immer recht leicht. Ich habe geglaubt das sich aus einer  Spielbeziehung etwas festes entwickeln kann , hat es aber nicht.  Ich hatte sehr viele Dates zum Kennenlernkaffee (auch während der Pandemie ) es ist nicht immer nur bei Kaffee geblieben. Ich kann nur den Tipp geben , nicht zu lange schreiben , recht schnell ein Date machen und sehen ob es passen könnte. 

Obwohl ich hier und auf anderen Seiten nur nach einer festen Beziehungen gesucht habe , habe ich mich doch auf Spielbeziehungen eigelassen. Ich denke ich habe zu verkrampft gesucht aber durch die Spielbeziehungen stand ich nicht unter Druck und war nicht untervögelt. Ich denke ich bin mit  Spielbeziehung viel ruhiger auf der Suche nach der Richtigen gewesen. Im Nachhinein war es gar nicht so verkehrt, ich habe viel Unglaubliches und viele unterschiedliche Damen und ihre Bedürfnisse und Neigungen kennen gelernt , das ich mich selbst auch besser kennen gelernt habe.  

Ich bin eigentlich ganz froh, das Sub nach der Session  bei mir im Bett schlafen mag und nicht im Keller in dem Käfig.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. August 2021 00:05
Veröffentlicht von: @guardian

 

Dabei aber jemand zu finden, der in meine Sexualität passt, halt ich eben für unwahrscheinlich. Und eine Entwicklung von Vanilla zu Bdsm, während der Partnerschaft,  halte ich für ebenso unwahrscheinlich.

Da möchte ich gern widersprechen. Mit meinem Ehemann entwickelte es sich von Vanilla zu BDSM (da war ich aktiv) und später mit meinem verstorbenen Lebensgefährten (da war ich passiv) ebenso.

Im Gegenteil, ich halte das sogar für wahrscheinlicher, als gleich einen BDSM-kompatiblen Partner zu finden. Egal ob als aktiver oder passiver Part. "Dom" verlangen oft gern einen fix und fertige Sub wenn die Frau schon Erfahrungen hat. Haben weder Lust noch Geduld, um erst mal einen Vertrauensbasis aufzubauen damit sich D/S evtl überhaupt entwickeln könnte. Geht bei den meisten ja auch schlecht, denn sie sind schon verheiratet. Auß0erdem erstreckt sich die Dominanz auch oft nur darauf, jederzeit einen  kostenlose Sexsklavin zur Hand zu haben. Und auch die MaleSubs kommen oft mit Wunschzetteln die ich so nur von zahlenden Gästen aus meiner gewerblichen Zeit kenne oder sie wollen den Seestern machen. 

Doch zum Glück gibt es auch AUSNAHMEN! Die sind schwerer zu finden... aber es gibt sie!

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. August 2021 14:52

Leicht ist das dennoch nicht. Angesichts des Geschlechterkampfes kannste da draußen für ein Türaufhalten oder ein Kompliment schon schräg angeschaut werden. Egal Fakt ist, das Internet kann ein Lächeln und Augenkontakt nicht ersetzen. Zu viele spielen Rollen, tragen Masken, sind Avatare im Netz. 

Geschlechterkampf.....*schmunzel*, welcher Geschlechterkampf? Nur weil sich eine Frau nicht mehr den Po tätscheln lässt? Oder es nur peinlich ist, wenn man(n), anstatt in die Augen nur aufs Dekolletee glotzt? Nicht bös sein, ich schreibe jetzt bewusst provokativ^^.

Ich habe den Eindruck, dass der Begriff: "Geschlechterkampf" gerne verwand wird, weil sich das Selbstverständnis der Frauen radikal verändert hat, und Viele damit nicht klar kommen. "Moderne" Frau von heute sucht keinen Versorger mehr, die verdient sich ihre Brötchen selbst. Auch will sie nicht mehr Jedem gefallen, nur sich selbst.

Ich habe keine Ahnung woran es liegt, aber das Selbstverständnis/Selbstbewusstsein von den "modernen" Frauen scheint, (den meisten), Männern soviel Angst einzujagen das sie völlig übersehen, dass es ein Unterschied ist, wie Frau öffentlich wahrgenommen werden will, und wie sie wahrgenommen werden will, wenn es um eine Beziehung geht.

Übrigens, alle Frauen die ich kenne, inclu. mir selbst, sehen ein Gentleman-Verhalten bei Männern sehr positiv! Und so manch ein Kaffeetrinken, bzw. die Einladung dazu, ist aus einer kleinen Geste entstanden. Ok, einer Frau Komplimente machen ist wie Topfschlagen in einem Minenfeld, zugegeben. Aber auch so was sollte aus dem Lamenge kommen und nicht aufgesetzt und verkrampft wie "vor dem Spiegel geübt" wirken.

In Einem hast Du jedoch recht, (auch wenn du nicht den richtigen Begriff verwand hast), das "Rollen spielen" und "Maske tragen".

Aber mal ehrlich, spielst Du im Netz keine Rolle, oder trägst keine Maske? Gerade auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten will sich jeder, auch Du, im besten Licht präsentieren. Da ist kein Platz für, vermeidlich, Negatives. Wobei ich zugeben muß, das viel "negatives" alleine auf unseren eigenen Gedanken basiert. ("Ich finde Dies und Jenes an mir schlecht, das KANN ja nur negativ sein")

Was mich immer wieder schmunzeln lässt...Viele schreiben hier in Ihre Profile, dass sie "freundschaftliche Kontakte" suchen. Aber erwarten anscheinend, dass sich diese Kontakte von allein ergeben, ohne dafür was tun zu müssen. (= Anschreiben). Gleiches übrigens auch für die "Suchenden", sie platzieren ein Profil und hoffen, angeschrieben zu werden anstatt selbst aktiv zu werden. Ja, das gilt auch für die Sub-Fraktion hier.

Als Abschluss: Das größte Problem des Datings über das Internet ist, mMn., die räumliche Entfernung von potenziellen Partnern. Ich meine, wenn jemand nen Katzensprung von mir entfernt wohnt, würde ein reales Treffen, auch unter der Woche, sehr sehr schnell gehen. Aber ich könnte es mir heute zeitlich nicht mehr leisten, jedes WE durchs halbe Land zu gondeln nur um jemanden kennen zu lernen.

 

 

Jetzt runzeln wieder viele "dominante" Persönlichkeiten die Stirn, weil ich für eine "Subbie" viel zu dominant schreibe *rofl* kann sein. Aber ich bin nur gegenüber meiner Besitzerin "Subbie". *Info*

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. August 2021 15:08
VelvetSteel gefällt das
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