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Haben fixe Doms/Subs nur das halbe Vergnügen?

 
Hirsch
Haben Switcher nicht eventuell mehr vom BDSM, da Sie beide Seiten ausleben können? Fixe Doms/Subs nur das halbe Vergnügen?
Respektive wäre es nicht bereichernd für fixe Beziehungen, wenn diese ab und zu einen Rollentausch machen würden?
Gemäss @frankigabs Rollentausch auch schon bei den Römern (auch wenn nur ein Mal im Jahr).
497 v.Chr. 17 Dezember, Die Saturnalien eine Art Erntedankfest, ab 45 v.Chr. vom17 bis 24 Dezember eine Art Fasching.
Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 16. Mai 2021 13:41
Bibbi
Veröffentlicht von: @hirsch

Haben Switcher nicht eventuell mehr vom BDSM, da Sie beide Seiten ausleben können?

Zwei Hälften ergeben auch nur ein Ganzes. Wo soll bitte das "mehr" im BDSM herkommen? Ich möchte einen dominanten Mann und stehe nicht auf halbe Sachen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 16. Mai 2021 16:28

Warum sollten Switcher mehr davon haben?

 

Nicht jeder Switcher kann bei jedem Menschen beide Seiten ausleben, bzw will das überhaupt.

Ich KANN switchen, wenn mein Gegenüber meine dom/sad Seite antriggert. Allerdings bin ich viel, viel lieber devot. Aber auch das eben nicht bei jedem "dominanten" Mann, wie jede andere nicht switchende, devote Frau auch.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 16. Mai 2021 16:48
Bibbi gefällt das

Ich leite meinen Wunsch eine Sub (sexuell) zu dominieren von meinem Sadismus im BDSM ab. Ein Rollentausch würde das kontrieren  bzw. abschalten. Im Grunde bin ich jedoch ein Switcher, nur auf einer anderen Ebene, denn ich überlasse meiner Partnerin die Führung in allen Bereichen wo sie die bessere Sach- oder Methodenkompetenz hat. Kann mich hier fügen bzw. ein guter Teamspieler sein. Das betrifft jedoch die Beziehungsebene selbst in einer 24/7 angehauchten Beziehung.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 18. Mai 2021 09:15
Braintickler gefällt das
Veröffentlicht von: @tranquillia

Ich leite meinen Wunsch eine Sub (sexuell) zu dominieren von meinem Sadismus im BDSM ab. 

Dem kann ich für mich nur beipflichten.

Einer devoten Rolle kann ich nichts, aber auch wirklich gar nichts abgewinnen... es entspricht zu nullkommanull meiner Persönlichkeit. Zu tauschen würde also bedeuten mich zu verstellen, das lehne ich in jeder Hinsicht ab.

Genauso könnte man hinterfragen warum jemand heterosexuell ist... dann müsste (der Logik des TE folgend) jede/r bisexuell sein um mehr Spass zu haben. 

Switcher, bi... beides nichts für mich, aber wer es mag der soll gern seinen Spaß damit haben.

 

Wie sagte bereits Cato:

„Suum cuique per me uti atque frui licet.“(„Soweit es an mir liegt, soll jeder das Seine nutzen und genießen dürfen.“)

AntwortZitat
Veröffentlicht : 18. Mai 2021 11:40
Hirsch

@mitteninsh
Gute Idee für ein neues Thema: Haben Bisexuelle mehr Spass, oder Sex, wie Heterosexuelle?

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 20. Mai 2021 16:34

@hirsch

Und schonmal über deine Neigungen nachgedacht? Die Frage kannst du dir nur selbst beantworten. Woran misst du deinen eigenen sexuellen Spaß - an deiner eigenen Zufriedenheit?

Ob jemand mehr oder weniger Sex hat, ist einzig durch seine persönliche Situation und nicht durch seine Neigungen bestimmt. Glaube das ist wieder so ein typisches Männerding, Quantität vor Qualität. Hauptsache mit der kleine Streuflinte auf die Jagt gehen?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 20. Mai 2021 17:33
Hirsch, MittenInSH, Corinna und 1 weiteren Personen gefällt das
Veröffentlicht von: @hirsch

Respektive wäre es nicht bereichernd für fixe Beziehungen, wenn diese ab und zu einen Rollentausch machen würden?

Wenn beide Switcher sind, vielleicht. Ich selbst kann mit einem Switcher nichts anfangen,

AntwortZitat
Veröffentlicht : 20. Mai 2021 17:58
Hirsch

Hätte mehr Zuspruch erwartet. Nach meinen Erfahrungen, auch aus anderen Bereichen, könnte ein Standpunktwechsel die Empathie und Phantasie beflügeln. Die Welt mal aus anderen Blickwinkeln betrachten.

Vor allem in nicht sexuellen Bereichen sind wir ja oft auch in verschiedenen Rollen unterwegs, der Harmonie zuliebe.

Unser Spass, unsere Lust hängt natürlich schon damit zusammen ob wir uns dabei wohl fühlen, nicht von der Menge. Ob wir uns wohl fühlen, ist aber auch von unser persönlichen Lebens-Einstellung abhängig. Ein Teufelskreis.

Was meine sexuelle Neigung angeht möchte ich mich nicht festlegen. Da habe ich keine Erfahrungen als Bi-sexueller. Würde ich aber auch nicht definitiv ausschliessen, wenn der richtige Typ im richtigen Moment auftauchen würde.

Generell würde ich aber schon behaupten: flexible, phantasievolle, positiv eingestellte Menschen erleben mehr Lust und Sex.

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 23. Mai 2021 21:27
Veröffentlicht von: @hirsch

Hätte mehr Zuspruch erwartet. Nach meinen Erfahrungen, auch aus anderen Bereichen, könnte ein Standpunktwechsel die Empathie und Phantasie beflügeln. Die Welt mal aus anderen Blickwinkeln betrachten.

Das halte ich für eine trügerische Vorstellung: Ich zum Beispiel kann die Welt nicht so einfach aus dem Blickwinkel der Sub heraus betrachten. Der Versuch, mich zu dominieren, ist eine tolle Möglichkeit, mit mir Streit anzufangen und der Versuch Hand anzulegen endet nicht gut, weil ich da einfach sauer werde und nicht irgendwas submissives empfinde. Das heißt, aus dem Einnehmen der Sub-Rolle kann ich wenig über den Blickwinkel von Sub lernen - außer den von Subs, die nicht wirklich abkönnen, dominiert zu werden, aber wem hilft das schon?

Wenn du ein Switcher bist, dann ja, dann kann man vielleicht beide Blickwinkel würdigen, zumindest in dem Bereich, wo man selber reinpasst. Aber da, wo du dich dann von anderen Subs oder Switchern unterscheidest, werden auch deine Erfahrungen anders sein und dir dabei nur helfen, mehr über dich herauszufinden, aber nicht notwendigerweise über andere. Subs sind halt Menschen und Menschen sind individuell. Der eine mag hart gezwungen werden, die nächste sanft geführt - über den jeweils anderen lernt man wenig, wenn man das eine selbst ausprobiert.

Wenn man Switcher ist - und das kann man ruhig ausprobieren, mehr als ne schlechte Session kann man nicht haben - sollte man das natürlich ausleben, wieso auch nicht? Es liegt ja dann einfach in der eigenen Natur, sich künstlich zu beschränken wäre dann natürlich ungünstig. Aber wenn man keiner ist, also mit der eigenen Rolle zufrieden ist, wird man keinen Zugewinn an sexueller oder sonstwelcher Befriedigung erfahren, wenn man die andere Rolle quasi aus Prinzipientreue ausfüllt. Ein Switcher, der nicht beides auslebt, mag nur 50% (oder 10% oder wie auch immer die Switcher-Neigung ausgeprägt ist) der möglichen Lust erhalten, die er bekommen könnte, weil er einen Teil seiner eigenen Sexualität ja nicht auslebt. Ein (völliger) Nicht-Switcher hingegen bekommt schon mit einer Rolle 100%, so dass ihm das Switchen null bringen würde.

Und ganz offen, ich bin monogam und dominant, d.h. ich habe nur eine Beziehung und mir ist das DS dafür zu wichtig. Selbst wenn ich, mal theoretisch angenommen, also Spaß daran hätte, auch mal zu switchen, würde ich das innerhalb der Beziehung nicht tun, weil mir das permanente Machtgefälle dafür zu wichtig ist. Wenn ich mich also entscheiden müßte, würde ich es auch dann lassen, weil man halt klar Prioritäten setzen muss manchmal: Ich würde mich dafür entscheiden, eine Sklavin zu haben und gegen das Switchen - anderen, denen es reicht, "nur" (das soll keine Bewertung sein) eine kinky Freundin zu haben, könnten da natürlich anders entscheiden. Bin ich froh, dass ich das nicht muß ;-)

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. Mai 2021 21:02
Bluesilent gefällt das
Hirsch
Veröffentlicht von: @kleanthes
Veröffentlicht von: @hirsch

Hätte mehr Zuspruch erwartet. Nach meinen Erfahrungen, auch aus anderen Bereichen, könnte ein Standpunktwechsel die Empathie und Phantasie beflügeln. Die Welt mal aus anderen Blickwinkeln betrachten.

- über den jeweils anderen lernt man wenig, wenn man das eine selbst ausprobiert.

Damit meinte ich eigentlich, mehr über die generelle Natur, Empfindungen zu erfahren. Nicht um den Partner besser kennenzulernen.

Wie will man neue Techniken, Spielereinen entdecken, verfeinern wenn man diese nicht selber an sich testet?

Für mich wie Kochen ohne selber zu kosten.

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 25. Mai 2021 10:19
Veröffentlicht von: @hirsch

Damit meinte ich eigentlich, mehr über die generelle Natur, Empfindungen zu erfahren. Nicht um den Partner besser kennenzulernen.

Wie will man neue Techniken, Spielereinen entdecken, verfeinern wenn man diese nicht selber an sich testet?

Für mich wie Kochen ohne selber zu kosten.

Etwas an sich selbst testen bringt nur etwas, wenn die Empfindung ähnlich ist wie die gewünschte Zielgruppe, ansonsten verfeinert man seine Technik ja nicht auf eine Art und Weise, die sinnvoll ist. Das ist, als bekommst du von Fisch starke Übelkeit: Es zu probieren wird dir nicht helfen, besseren Fisch zuzubereiten, weil deine Erfahrung (Kopf über der Schüssel) sich stark von dem unterscheidet, was die gewünschte Zielgruppe empfinden wird ("Ui, lecker.").

Ich rate nicht davon ab, etwas auszuprobieren, aber wenn die eigene Reaktion stark von dem abweicht, was die Zielgruppe erfahren wird, lernt man dabei vermutlich etwas über sich selbst, aber nicht wirklich viel, was man sinnvoll anwenden kann.

Und wie will man neues entdecken? Man kann es auch einfach am Partner testen?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 25. Mai 2021 10:43

 

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