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BDSM auf Distanz - ...
 
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BDSM auf Distanz - Fernbeziehung

 
maria

Kann man sich in einer Fernbeziehung wohlfühlen, wenn man den gemeinsamen Alltag als unerlässlich für D/s erachtet? Kann BDSM auf Distanz funktionieren?

Wie sind euere persönlichen Erfahrungen?

Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 12. März 2021 08:17
Mr_DarkFun gefällt das
Hirsch

Ist wie in jeder Beziehung. Es funktioniert solange bis was Besseres kommt

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. März 2021 08:52

Ich glaube, das ist nur von der eigenen Bereitschaft und den Möglichkeiten die Entfernung zu überbrücken abhängig. In einen Bundesland wie Brandburg, wo ein Drittel der Fläche aus Naturparks, Wäldern, Seen und Wassergebieten besteht, ist alles eine Fernbeziehung, wenn man nicht im "um die Ecke" wohnt.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. März 2021 13:07
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dsx
 dsx

Wenn es als unerlässlich erachtet wird, gibt das der Kreativität vielleicht auch einen ordentlich Schub, was zb durch Corona alles möglich wurde

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. März 2021 22:12

Homeoffice, nicht reisen, Kontaktverbote und für einige Vereinsamung ?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13. März 2021 00:07
Veröffentlicht von: @maria

Kann man sich in einer Fernbeziehung wohlfühlen, wenn man den gemeinsamen Alltag als unerlässlich für D/s erachtet?

Wenn dem so wäre, ist eine Fernbeziehung ein vermintes Terrain. Es geht doch um das gemeinsame wohlfühlen, besser um den Willen sich das zusammen zu erschaffen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13. März 2021 08:58
Wabisukisha und Der_alte_Fuchs gefällt das

@maria

definiere was ein  gemeinsamer Alltag für dich besonders auszeichnet, dann deine Vorstellungen von D/s. Betrachte dann die Schnittmenge.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13. März 2021 11:15
FunLun und Der_alte_Fuchs gefällt das

Corinna: Einfach trefflich schön von Dir formuliert:  Es geht doch um das gemeinsame wohlfühlen, besser um den Willen sich das zusammen zu erschaffen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13. März 2021 19:30
Rainha
Veröffentlicht von: @maria

Kann man sich in einer Fernbeziehung wohlfühlen, wenn man den gemeinsamen Alltag als unerlässlich für D/s erachtet? Kann BDSM auf Distanz funktionieren?

Wie sind euere persönlichen Erfahrungen?

Wir leben in einer berufsbedingtem Fernbeziehung und teilen unseren Alltag trotzdem. Beim ersten Lockdown wurde unsere Beziehung sogar noch intensiver, obwohl wir uns zwei Monate nicht sehen konnten. Wir haben halt viel überbrückt mit mail, facetime etc. und seitdem haben wir vieles davon beibehalten.

Nur weil uns ca. 200 km trennen, habe ich nicht das Gefühl, dass mein Herr weniger an meinem Alltag Anteil nimmt oder ich an seinem. Ganz im Gegenteil. Wir tauschen uns sehr intensiv aus, telefonieren mindestens drei bis vier Mal am Tag und tippseln. Dazu sehen wir uns regelmäßig.

Die Fernbeziehung tut unserem D/s keinen Abbruch, denn nur weil wir uns nicht sehen, heißt das ja nicht, dass bei uns in dieser Zeit kein D/s stattfindet.

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14. März 2021 08:41
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FrankI

Fernbeziehung? wie weit ist für dich Fernbeziehung? Momentan befinde ich mich in einer sogenannten Fernbeziehung, es sind 601 Km. die uns trennen.  Ich kann Dom nicht ein und ausschalten , ich lebe mit BDSM, es ist ein Teil von mir, Das mit auf Augenhöhe ist für mich reine Auslegungssache, würde ich ja gerne so machen , aber wie soll das gehen? Außerhalb der Session läuft es Laissez-faire wärend der Session Autoritär.  Wir fühlen uns damit recht wohl, aber auch nur, weil wir das Ziel haben in Zukunft näher beieinander sein zu wollen. Sub hat innerhalb von einer Woche , hier in der Nähe einen guten neuen Job gefunden , kann dort in 6 Wochen anfangen und jetzt sind wir auf Wohnungssuche für sie. Ja richtig für sie. Ich denke sie braucht eine Druckfreie Zone, einen Rückzugsort, ein zusammen Leben wäre für uns höchstwahrscheinlich noch zu anstrengend, das käme 24/7 schon recht nahe. Da sie in meiner Nähe sofort im Sub Modus ist und ich dem entsprechend reagiere. Die letzten beiden Wochenenden war sie von Freitags Mittag bis Sonntag Spätabend bei mir. Ich kann nicht sagen das die Entfernung uns wirklich trennt, bei den Fahrten zu mir gibt es den Google Livestandort, ich kann genau sehen wann sie wo ist und natürlich telefonieren wir täglich. Ich denke trotz Entfernung , sind wir uns näher als einige die zusammen wohnen. Es sind ja auch nur 4 Tage die uns körperlich von einander trennen. 

Entfernungen von 50 bis 80 Km wären für mich keine Fernbeziehung , da ich jederzeit die Möglichkeit hätte Sub innerhalb einer Stunde zu erreichen und gegeben falls auch von ihr aus zur Arbeit fahren könnte.   

Es ist schon schwierig genug den passenden Partner zu finden, wenn man jetzt einen potenziellen Partner gefunden hat und es ist zu erst nur eine Fernbeziehung, siehe es doch als Probezeit, wenn es dann wirklich passt, wird es Wege geben und wenn der gemeinsame Alltag für dich wichtig ist, es der richtige Partner ist, werdet ihr bestimmt das richtige machen. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14. März 2021 23:09
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maria
Veröffentlicht von: @franki

Fernbeziehung? wie weit ist für dich Fernbeziehung?

Eine Fernbeziehung ist für mich alles, wo ich nicht einfach und schnell auf einen Kaffee vorbeifahren kann. Die An- und Abfahrt schon eine kleine Reise ist, die geplant werden muss.

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Themenstarter Veröffentlicht : 15. März 2021 10:26
Der_alte_Fuchs und Marita gefällt das
Veröffentlicht von: @maria

Die An- und Abfahrt schon eine kleine Reise ist, die geplant werden muss.

Eine Beispiel aus meinen Leben, 5 Minuten zur nächsten U-Bahnstation (wohne genau zwischen zwei U-Bahnstationen), dann 30 Minuten bis Berlin-Alexanderplatz, umsteigen in die Straßenbahn und weitere 45 Minuten bis zur Endstation fahren. Dann noch 5 Gehminuten zur Wohnung meiner Freundin. Verpasse ich eine Verbindung/Anschluss kommen noch 5 bis 15 Minuten Wartezeit dazu.

Im Mittel 1,5 Stunden Fahrzeit für eine Strecke, zur jeder Jahreszeit. Mal "kurz" auf einen Kaffee bei 3 Stunden Fahrzeit (Hin und Zurück) eher die Ausnahme in unserer 7-jährigen Beziehung in Berlin.

Unsere Lösung war, dass wir abwechselnd in beiden Wohnungen gelebt haben. Dieses Prinzip habe ich auch für meine Fernbeziehungen übernommen, wenn beide die Möglichkeit hatten, z.B. für ein langes Wochenende beim Partner zu sein. Dazu kommt noch der gemeinsame Urlaub, die Feiertage oder Familienfeste.

Fernbeziehungen wo wir nicht auf min. 10 Tage im Monat kommen, wo wir unseren Alltag leben können, schließe ich für mich aus. Die Entfernung in Kilometern oder eine Option auf eine gemeinsame Wohnung/Haus dabei nebensächlich. Alles andere wäre für mich eine Affäre oder eine klassische Spielbeziehung, wo der Alltag außen vor ist.

Der Schlüssel für Antwort auf deine Frage ist, wie du Beziehung für dich definierst und welche Möglichkeiten du hast Entfernungen zu überbrücken!

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Veröffentlicht : 15. März 2021 11:09
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Marita

@tranquillia

Dein Beispiel (Berlin) und den 1,5 Stunden Fahrzeit für eine Tour ist aber auch dem Umstand geschuldet, dass Berlin zum einen riesengroß ist und zum anderen eine so hohe Verkehrsdichte hat, dass ein schnelleres Vorwärtskommen kaum möglich ist.

Wenn ich mir hingegen den ländlichen Bereich in dem ich wohne anschaue und mir Deine 1,5 Stunden als Fixpunkt nehme, käme ich in der Zeit, mit dem Auto, locker nach Stuttgart (77 Km) oder Heilbronn (62Km). Mein Kuhdorf liegt fast Mittig zu den beiden Städten.

Und für mich, die es gewohnt ist lange Strecken über Land zu fahren um in die nächst grössere Stadt zu kommen, sind 1,5 Stunden Fahrzeit ein Klacks. Die würde ich in jedem Fall mehr als 2x die Woche zu einem/einer Partner/in fahren. Das läuft bei mir noch nicht unter Fernbeziehung^^

Aber alles über 200 Km oder 3 Stunden Fahrzeit wäre bei mir Eine.

Veröffentlicht von: @tranquillia

Fernbeziehungen wo wir nicht auf min. 10 Tage im Monat kommen, wo wir unseren Alltag leben können, schließe ich für mich aus. Die Entfernung in Kilometern oder eine Option auf eine gemeinsame Wohnung/Haus dabei nebensächlich. Alles andere wäre für mich eine Affäre oder eine klassische Spielbeziehung, wo der Alltag außen vor ist.

Hier stimme ich zu hundert Prozent mit Dir überein.

 

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Veröffentlicht : 15. März 2021 12:41
Hirsch
Veröffentlicht von: @tranquillia

Ein Beispiel aus meinen Leben, 5 Minuten zur nächsten U-Bahnstation (wohne genau zwischen zwei U-Bahnstationen), dann 30 Minuten bis Berlin-Alexanderplatz, umsteigen in die Straßenbahn und weitere 45 Minuten bis zur Endstation fahren. Dann noch 5 Gehminuten zur Wohnung meiner Freundin. Verpasse ich eine Verbindung/Anschluss kommen noch 5 bis 15 Minuten Wartezeit dazu.

Vielleicht wärst Du mit dem Rad schneller, da keine Wartezeiten. Die Fitness ist dann auch schon erledigt und gemeinsam Duschen kann man mit dem Vorspiel verbinden. Die meisten Frauen mögen einen aufgeheizten, durchtrainierten Körper ;-)  

AntwortZitat
Veröffentlicht : 15. März 2021 15:40

Wenn noch mehr gedrosselte Tempolimiten kommen werden kurze Strecken auf dem Land auch zu langen Strecken. Bereits jetzt fahren viele 10 km/h weniger als zulässig.

Früher (1990) hab ich von Unna bei Dortmund bis Wilhelmshaven 1 Std 30 min gebraucht, heute min. 2 1/2 Std.

Unna - Magdeburg 1.45 und heute min. 2 1/2 Std., eher deutlich mehr. Und das auch nur, wenn ich um 5.30 Uhr starte und vor 7.30 an Hangover vorbei bin.

 

Das Internet wird immer schneller und auf der Strasse fahren wir bald wieder mit der Kutsche. 

 

Für mich sind mittelfristig ca. 50, max. 100 km alltagstauglich. Kurzfristig beim Kennenlernen mehr km, aber dann muss umgezogen werden.

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Veröffentlicht : 15. März 2021 19:01
FrankI gefällt das

Gerade noch nachgedacht: Die gleiche Entfernung ist für mich unterschiedlich sympathisch. 

25 km ins Ruhrgebiet, nicht ohne Not. 50 km ins Sauerland gerne. 50 km Richtung Münster, ja, wenns sein muss.

5 km mit dem ÖPNV, ums Verrecken nicht, 5 km wandern über Wiesen und Wälder gerne, wenn die Brotzeit wartet, 50 km mit einem VW, ja in der Not, 200 km mit meiner vertrauen Fahrzeugmarke und Baureihenklasse gerne. Es spielt also für mich eine Rolle wie sympathisch ist mir eine Region und welches Verkehrsmittel benutze ich

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 15. März 2021 19:13
Hirsch
Veröffentlicht von: @der_alte_fuchs

Das Internet wird immer schneller und auf der Strasse fahren wir bald wieder mit der Kutsche.

Das einzig Gute jetzt während Corona war eigentlich, dass Rentner, Urlauber Zuhause blieben und die Strassen, Autobahnen im Retrostyle flüssig befahrbar waren.

Leider ist das mitlerweile wieder vorbei und die beduselten Maskenfahrer gefärden die Allgemeinheit.

Die einzige Hofnung sehe ich in einem zukünftigen "Rohrpost-System". Wo jeder seine Kapsel hat, die in einer Magnetschwebe-Vakuumröhre, höhere Geschwindigkeiten als beim Fliegen ermöglicht und beim abbremmsen die kinetische Energie wieder zurückgewinnt.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 15. März 2021 20:58
Veröffentlicht von: @marita

Und für mich, die es gewohnt ist lange Strecken über Land zu fahren um in die nächst grössere Stadt zu kommen, sind 1,5 Stunden Fahrzeit ein Klacks.

Alle Fahrzeiten relativieren sich mit der Dauer des Zusammensein. Wenn ich  für 4-5 Tage bei meiner Freundin sein konnte, dann fahre ich auch gerne länger oder fahre mit der DB, wenn ich das Ziel ohne Umsteigen erreichen lässt. Mein Arbeitsplatz war schon vor der Pandemie in der Cloud, war damit nie an ein Büro oder feste Arbeitszeiten gebunden.

Dem Home-Office ist es egal ob es in Berlin, Hamburg oder Köln sein Zuhause hat. Auf jeden Fall benötigt man die Möglichkeiten mobil sein zu können.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 15. März 2021 21:29
FrankI und Marita gefällt das

@tranquillia

Wenn man selbst in einen kleinen Kaff wohnt, sucht man automatisch in der weiteren Umgebung bzw. in der nächsten größeren Stadt. Mobilität ist Lebenswichtig auf dem Land. Wer jeden Tag nach Berlin zur Arbeit fährt, wird die Stadt auch für seine Partnersuche nutzen. Warum das nützliche nicht mit den angenehmen verbinden oder wäre das zu berechnend?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. März 2021 11:21
Talenaa gefällt das

 

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