BDSM Forum - Community

Im Forum unserer BDSM Community findest du Anregungen, spannende Diskussionen, den virtuellen und realen Austausch mit anderen BDSMern. Als Besucher kannst du nur einige Themen lesen, es werden jedoch keine Bilder angezeigt. Für eine Teilnahme am BDSM Forum ist eine Registrierung notwendig.

Welchen Gewichtung ...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Welchen Gewichtung hat für Euch BDSM oder D/S in einer Beziehung?

Seite 1 / 3
 

Ist es DIE Facette oder ist es eine von mehreren oder vielen Facetten.

Fscetten kann vieles sein - gleiche Weltanschauung, passendes Temperament, passende Chemie, Seelenverwandtschaft, Füreinander loyal Dasein in jeder Lebenslage und im Alltag, gemeinsamer Alltag,  Interessensüberschneidungen, gemeinsame Freizeitgestaltung, berufliche Interessensüberschneidungen, gleiche Leidenschaften ausserhalb des BDSM, gleiche Lebensvorstellungen, gute Gespräche ausserhalb des BDSM, BDSM selbst .....

BDSM ist sicherlich für viele wichtig und unabdingbar, aber ist ein Zueinanderpassen im BDSM das Kriterium oder nur eine wichtige Facetten von verschiedenen bunten Facetten und Aspekten?

Wie ist es bei der Partnerwahl?

Bei Spielbeziehungen und Affären verhält es sich vielleicht nochmals anders, aber auch dort können diverse Facetten bedeutsam sein.

Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 28. März 2020 20:37
OZardoz und Susanne gefällt das

Für mich ist BDSM sicher eine wichtige Facette, doch trotzdem nur eine von vielen. Wenn es sonst keine Gemeinsamkeiten gäbe, könnte und wollte ich mich auf keine Beziehung einlassen. Ich brauche eben auch ihren geistigen Input, der mich reizt mit ihr "spielen" zu wollen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 29. März 2020 09:16
Bibbi

D/s ist für mich ein angestrebtes Beziehungsmodell, alles andere hatte ich schon. Es entspricht meinem selbst gewählten Rollenbild und meiner Vorstellung von Sexualität. Mit einem weichgespülten Frauenversteher könnte ich wenig anfangen. Suche einen Seelenverwandten dominanten Mann *ja*  

AntwortZitat
Veröffentlicht : 29. März 2020 12:07
Hirsch und OZardoz gefällt das

Mein BDSM, würde es mal als Neigung verstehen, ist mir schon wichtig und ganz ohne wäre ich auf die Dauer nicht glücklich. Die Gewichtung ergibt sich aus der Beziehung an sich. Natürlich auch aus den persönlichen Lebensumständen. Einen Partner ohne Bezug zum BDSM könnte ich mir zurzeit nicht vorstellen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 29. März 2020 19:31
OZardoz gefällt das

Also BDSM als mein Lebensinhalt ginge etwas zu weit, aber ohne BDSM Leben geht bei mir gar nicht.

Daher bin ich da schon sehr stark festgelegt was die Partnerin/en angeht, und Sie sollte/n nun mal kombatible sein was die Vorliebe zu BDSM angeht.

Eine reine Vanilla Beziehung spricht mich schon lange nicht mehr an, ich suche sie einfach auch gar nicht mehr weil mir etwas fehlen würde und ich unehrlich zu mir selbst wäre. 

 

 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 29. März 2020 23:40
OZardoz gefällt das

Ich bin devot, das ist eine meiner persönlichen Eigenschaften und diese möchte ich in einer Beziehung leben können.

Für mich kam und kommt nur ein dominanter Mann in Frage....neben der richtigen Chemie, den Interessen , die sich schon überschneiden sollten zum Teil und Intelligenz (denn die macht sexy), ist das ein entscheidender Faktor für eine Beziehung.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 11. April 2021 20:40
Der_alte_Fuchs gefällt das

Auch wenn mir meine Dom Seite mir einige Chancen auf Beziehungen vermasselt hat, könnte ich diese Seite nicht so dermaßen negieren, ich in einer reinen vanilla Beziehung glücklich würde. Und da ich dummerweise zu einer sub auch eine emotionale Bindung brauche, sind so Konstellationen wie feste vanilla Beziehung plus reine Spielebeziehung total schwierig. Ich wünschte, es wäre anders, denn,  wie hier auch schon oft besprochen, engt das den Single Markt extrem ein. 

I am what I am!...

G.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 11. April 2021 22:42
Hirsch

Hauptsache die Chemie stimmt. Dann brauchts nur die nötige Geduld um etwaige Defizite auszugleichen. Was dann eigentlich auch das Schöne ist, neue Ansichten, Erfahrungen zu Bekommen. Eventuell Bdsm langsam einfliessen zu lassen. *liebguck*  

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. April 2021 21:18
Der_alte_Fuchs und She_Wolf gefällt das

Chemie stimmt und BDSM passt nicht? Was nicht passt wird passend gemacht funktioniert nicht (immer) im BDSM. Was sind überhaupt Defizite? Sind es nicht genau die Dinge, warum man sich aus der letzten Beziehung verabschiedet hat?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13. April 2021 07:25
Moon-Beast gefällt das
Hirsch

@sublasziv

Guter Einwand. Ich meinte natürlich Defizite, Unterschiede in der Erfahrung, die Reizvoll sein können.

Defizite in der Chemie sind meist auch "Reiz-Voll" führen dann aber eher zu Trennung. :roll:  

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13. April 2021 08:39

Ich stehe da auch eher auf der Seite von @sublaziv und @Guardian.

Dominanz und Submission (genauso wie Sadismus und Masochismus) sind für mich Charaktereigenschaften und keine Verhaltensweisen. Dementsprechend empfinde ich Menschen die diese Eigenschaften "nur" als Verhaltensweisen an den Tag legen, aber nicht im tiefsten Innern leben als  ... unauthentisch.

Entsprechend ist D/s für mich eine Beziehungsform. Die ich mit einer Person lebe, bei der die Chemie -und Wertevorstellungen- stimmt. Die sogenannte "große Liebe" entsteht dann aus der Gemeinsamkeit der Beziehung. Dem gegenseitigen Vertrauen. Und der entstehenden Nähe.

 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13. April 2021 11:21
Wabisukisha, She_Wolf und Marita gefällt das
Hirsch

@moon-beast

Du würdest Dich also eher als 100% Dom bezeichnen?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13. April 2021 12:52

Nein.

Auch wenn ich mich geehrt fühle, daß Du mir was 100%iges, also perfektes, unterstellst.
Ich mag den inzwischen sehr verwässerten Allerweltsbegriff "Dom" nicht.

Genausowenig wie die Form der Fragestellung, die mich in eine gewisse Ecke drängen will und rethorisch nur ein "Ja" oder "Nein" erlaubt.

Darf ich im Gegenzug fragen, was Dich zu Deiner Frage motiviert? Vielleicht kann ich dann besser darauf eingehen.

 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13. April 2021 13:01
Hirsch

@moon-beast

Sadismus als Charaktereigenschaft finde ich persönlich etwas Grenzwertig...

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13. April 2021 13:10

Das sei Dir unbenommen.

Und Du bist damit tatsächlich in guter Gesellschaft, weil genau dieses Gefühl des Grenzwertigen die ursprüngliche Ablehnung der Mainstreamgesellschaft gegenüber der ehemaligen BDSM Subkultur begründete. "Das ist doch krankhaft!"

Genau diesen kontrollierten Umgang mit den (gesellschaftlich) geächteten Gefühlen und Trieben waren doch einst die Wurzeln dessen, was sich zu dem heutigen BDSM entwickelt hat. Auch wenn sich viele das nicht mehr eingestehen wollen.

P.S.: Entweder habe ich Deine Antwort falsch verstanden, oder Du hattest meine Frage nach der Motivation nicht beantwortet?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13. April 2021 13:20
Wabisukisha und Marita gefällt das

Auch schon bevor mir mit knapp 35 Jahren bewusst wurde das ich devot bin, habe ich D/s Beziehungen geführt.

Es lief im Rückblick immer darauf raus, das ich zum großen Teil das gemacht habe was mein Partner wollte. Ich wollte gefallen und alles "richtig" machen. Es waren Vanilla-Beziehungen, die Männer kamen über kurz oder lang nicht mit mir klar. Ich war zu anhänglich, hatte teilweise keine eigene Meinung bzw knickte öfter ein und stimmte ihm zu. Grenzen setzen konnte ich auch nicht, die Männer nahmen sich oft sehr viele Freiheiten die ich zähneknirschend und irgendwann leidend in Kauf nahm.

 

Ich möchte keine Beziehung mehr, die ohne BDSM auskommt. Es würde auf Dauer nicht funktionieren. Zumindest weiß ich mittlerweile woran es liegt.

Eine D/s Beziehung und evt auch noch in Richtung 24/7 fände ich gut. Etwas, das sich entwickeln darf, das es für beide passt.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13. April 2021 14:33
SadoSteel gefällt das
Veröffentlicht von: @talenaa

Ich wollte gefallen und alles "richtig" machen. Es waren Vanilla-Beziehungen, die Männer kamen über kurz oder lang nicht mit mir klar. Ich war zu anhänglich, hatte teilweise keine eigene Meinung bzw knickte öfter ein und stimmte ihm zu. Grenzen setzen konnte ich auch nicht, die Männer nahmen sich oft sehr viele Freiheiten die ich zähneknirschend und irgendwann leidend in Kauf nahm.

Ich gehe mal davon aus, daß der folgende Eindruck nur aufgrund der heute üblichen Verkürzungen entstanden ist.

Aber das oben zitierte sehe ich keinesfalls als BDSM oder gar D/s oder Ähnliches an. Und die Eigenschaften, die Du erwähnst sind auch nicht die typischem Eigenheiten einer submissiven Person. Persönlich leuchten bei mir da einige Warnleuchten auf.

Solltest Du heute bewußt Deine Meinung hintenanstellen (anstatt keine zu haben) oder im Vertrauen Deinem Partner die Führung überlassen (statt "einzuknicken") oder Dich  aus eigenem Willen Deinem Partner zur Benutzung zur Verfügung stellen (statt es zähneknirschend in Kauf zu nehmen) sind wir eher auf einer Seite was BDSM betrifft.

Denn egal wie brutal und unmöglich SM & D/s manchmal aussiet. Es sollte doch immer (Meta-)Consens bestehen und ein aktives Bedürfnis beider Parteien sein. Für mich reicht ein passives "ertragen" in dem Zusammenhang nicht aus.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13. April 2021 15:00
Wabisukisha, FrankI, She_Wolf und 1 weiteren Personen gefällt das
Veröffentlicht von: @hirsch

Sadismus als Charaktereigenschaft finde ich persönlich etwas Grenzwertig...

Eine guten Einblick in das Sexualleben in der SM-Szene, also auf die einverständliche Sado-Maso-Praktiken im BDSM, findet man im Kapitel 3

https://smorun.de/bdsm-forum/postid/6043/

Das ganze Buch ist aber spannend!

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13. April 2021 15:17
maria und Hirsch gefällt das
Veröffentlicht von: @moon-beast
Veröffentlicht von: @talenaa

Ich wollte gefallen und alles "richtig" machen. Es waren Vanilla-Beziehungen, die Männer kamen über kurz oder lang nicht mit mir klar. Ich war zu anhänglich, hatte teilweise keine eigene Meinung bzw knickte öfter ein und stimmte ihm zu. Grenzen setzen konnte ich auch nicht, die Männer nahmen sich oft sehr viele Freiheiten die ich zähneknirschend und irgendwann leidend in Kauf nahm.

Ich gehe mal davon aus, daß der folgende Eindruck nur aufgrund der heute üblichen Verkürzungen entstanden ist.

Aber das oben zitierte sehe ich keinesfalls als BDSM oder gar D/s oder Ähnliches an. Und die Eigenschaften, die Du erwähnst sind auch nicht die typischem Eigenheiten einer submissiven Person. Persönlich leuchten bei mir da einige Warnleuchten auf.

Solltest Du heute bewußt Deine Meinung hintenanstellen (anstatt keine zu haben) oder im Vertrauen Deinem Partner die Führung überlassen (statt "einzuknicken") oder Dich  aus eigenem Willen Deinem Partner zur Benutzung zur Verfügung stellen (statt es zähneknirschend in Kauf zu nehmen) sind wir eher auf einer Seite was BDSM betrifft.

Denn egal wie brutal und unmöglich SM & D/s manchmal aussiet. Es sollte doch immer (Meta-)Consens bestehen und ein aktives Bedürfnis beider Parteien sein. Für mich reicht ein passives "ertragen" in dem Zusammenhang nicht aus.

Das oben von dir zitierte war auch das, wie ich meine Beziehungen VOR der Entdeckung meiner Neigungen ge- und erlebt habe.

Ja, meine damaligen Partner dachten/sagten des öfteren das ich keine eigene Meinung habe. In Wirklichkeit habe ich diese damals schon bewusst an die meines Partners angepasst bzw hinten an gestellt. Im Vertrauen habe ich damals auch schon ihm die Führung überlassen, weil aber weder er noch ich wussten das dies passiert, weil es eben noch unbewusst war von mir aus ging es eben nicht gut.

Auch das mit dem benutzen ist das ein oder andere Mal passiert. Das mit dem freien Willen dazu ist jetzt etwas dehnbar, ich hab es aus freiem Willen gemacht, weil ich gemerkt habe, das er mich eh genommen hätte, auch wenn ich nein sage und es nicht will. Ich habe dann bewusst das "kleinere" Übel gewählt.

 

In den oben genannten Fällen war natürlich kein Bezug zu SM und/oder D/s weil es schlicht und ergreifend kein SM oder D/s war. Weil nichts abgesprochen war, weil es Vanilla-Beziehungen mit Vanilla-Männern waren.

 

Deshalb suche ich heute bewusst nach D/s bzw BDSM Beziehungen, einfach um einen Partner zu haben, der weiß was dahinter steht, der weiß wie er damit umgehen kann und dies auch will. Um Tabus, Grenzen, Safewort und noch den ein oder anderen Vorteil mehr zu haben, die eine BDSM Beziehung gegenüber dem hat, was/wie ich es davor gelebt habe.

 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13. April 2021 16:02
maria, Tranquillia und Lilliesschen gefällt das
Marita
Veröffentlicht von: @moon-beast

Dominanz und Submission (genauso wie Sadismus und Masochismus) sind für mich Charaktereigenschaften und keine Verhaltensweisen. Dementsprechend empfinde ich Menschen die diese Eigenschaften "nur" als Verhaltensweisen an den Tag legen, aber nicht im tiefsten Innern leben als  ... unauthentisch.

DANKE !

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13. April 2021 17:30
Seite 1 / 3

 

BDSM Forum – jetzt anmelden und dabei sein!

Skip Navigation


SMoRuN
icon-angle icon-bars icon-times
Nach oben